Die Polizei in Paderborn stoppte einen Audi-Fahrer, der mit 175 km/h in einer 70er-Zone unterwegs war. Der Fahrer muss mit einer Geldstrafe oder Freiheitsstrafe rechnen.
Paderborn-Sande: Auto beschlagnahmt nach Geschwindigkeitsverstoß

Paderborn-Sande (ost)
Am Abend des Donnerstags, dem 8. Oktober, hat die Polizei Paderborn bei einer Geschwindigkeitskontrolle an der B64 bei Paderborn-Sande ein Auto und den Führerschein des Fahrers konfisziert. Der 30-jährige Fahrer war erheblich zu schnell unterwegs.
Die Polizei führte die Geschwindigkeitsmessungen auf der B64 in Richtung Delbrück am Abend durch. Um 20.40 Uhr passierte ein Audi S3 die Messstelle mit einer Geschwindigkeit von 175 Stundenkilometern. Erlaubt sind an dieser Stelle 70 km/h. Die Polizei stoppte das Fahrzeug und den 30-jährigen Fahrer, der in Paderborn-Wewer lebt und alleine im Auto saß. Aufgrund des Verdachts auf illegalen Straßenrennsport ordnete die Staatsanwaltschaft die Beschlagnahme des Audis sowie des Führerscheins des Fahrers an.
Gemäß § 315d Strafgesetzbuch (StGB) handelt es sich um ein verbotenes Rennen, wenn ein Autofahrer mit unangepasster Geschwindigkeit, grob verkehrswidrig und rücksichtslos fährt, um die höchstmögliche Geschwindigkeit zu erreichen. Der Strafrahmen beträgt zwei Jahre Freiheitsstrafe oder Geldstrafe.
Zusätzlich waren während der Geschwindigkeitskontrollen sechs weitere Autofahrer zu schnell unterwegs. Gegen sie leitete die Polizei entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon endeten 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Unfälle aus, was 2,13% entspricht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% aller Unfälle sind. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Von den Unfällen ereigneten sich 55.296 innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








