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Paderborn: Schussabgaben bei Hochzeit im Schloßpark

Polizei ermittelt 23-Jährigen. Ermittlungen gegen syrischen Staatsbürger mit Waffenschein eingeleitet. Verwarngelder für verbotswidrig geparkte Autos ausgestellt.

Foto: unsplash

Paderborn-Schloß Neuhaus (ost)

Am Samstagmorgen, den 10. April, erreichten die Behörden in Paderborn gegen 09.50 Uhr mehrere Anrufe. Es wurde gemeldet, dass es bei einer Hochzeit im Schloßpark in Paderborn-Schloß Neuhaus zu Schüssen gekommen sei.

Die Polizei entdeckte zunächst mehrere Autos, die verbotenerweise vor dem örtlichen Standesamt geparkt waren. Da die Schüsse angeblich in diesem Bereich gefallen waren, identifizierten die Beamten schließlich einen 23-jährigen Verdächtigen aus der Gruppe von Hochzeitsgästen. Der mutmaßliche Täter, ein syrischer Staatsbürger, besitzt einen kleinen Waffenschein.

Der junge Mann wird nun wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz angezeigt. Es wird auch seine Eignung für den Besitz eines Waffenscheins überprüft. Der Schein, die Schusswaffe und die Patronenhülsen wurden beschlagnahmt. Darüber hinaus wurden insgesamt neun Verwarnungsgelder gegen die Autofahrer verhängt, die ihre Fahrzeuge verbotenerweise in den Schloßpark gefahren hatten.

Quelle: Presseportal

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