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Paderborn-Sennelager: Polizei sucht Radfahrer nach Unfallflucht

Ein Autofahrer verursachte Sachschaden bei Flucht vor Verkehrskontrolle. Polizei sucht Radfahrer, der gefährdet wurde.

Foto: Depositphotos

Paderborn-Sennelager (ost)

Ein Fahrer versuchte am Freitagmorgen, dem 14. August, in einem Opel Astra in Paderborn-Sennelager einer Verkehrskontrolle zu entkommen. Dabei beschädigte er zwei Fahrzeuge. Die Polizei sucht nun einen Radfahrer, der während des Fluchtversuchs gefährdet worden sein könnte.

Gegen 09.35 Uhr befand sich der Radfahrer mittig auf der Straße Thunemühle, als der flüchtende Opel Astra auf ihn zukam. Zuvor war der Streifenwagen auf der Bielefelder Straße in Richtung Schloß Neuhaus auf das Auto aufmerksam geworden, da der Fahrer sein Gesicht verdeckte, als er am Streifenwagen vorbeifuhr. Die Polizisten drehten um, um ihn zu kontrollieren. Als der Fahrer dies bemerkte, bog er mit hoher Geschwindigkeit nach rechts über den Bordstein in die Straße Thunemühle ab. Der Radfahrer gab den Beamten dort ein Handzeichen in Richtung eines Garagenhofes und entfernte sich dann vom Ort.

Auf dem Garagenhof, der zu einem Mehrfamilienhaus gehört, beobachtete die Streifenwagenbesatzung, wie der Mann aus dem Opel Astra in das Gebäude flüchtete. Außerdem stellte die Polizei fest, dass der Fahrer beim Einfahren in den Garagenhof einen Hydundai Tucson gerammt hatte und danach noch mit einem weiteren Opel auf dem Hof zusammengestoßen war.

Die Polizei fand den verdächtigen Fahrer schließlich im Mehrfamilienhaus. Nach den Ermittlungen handelt es sich um einen 44-jährigen Mann, der in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen Verkehrsdelikten aufgefallen ist. Der Mann besitzt keinen Führerschein. Da außerdem der Verdacht bestand, dass er den Opel Astra unter Drogeneinfluss gefahren hatte, wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Das Unfallfahrzeug wurde sichergestellt. Der Gesamtschaden an den beteiligten Autos beläuft sich auf rund 10.500 Euro.

Die Polizei bittet nun den Radfahrer, der auf der Straße Thunemühle möglicherweise durch den Opel Astra gefährdet wurde, sich unter der Rufnummer 05251 306-0 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unter dem Einfluss berauschender Mittel ereigneten sich 3.764 Unfälle, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. 55.296 Unfälle ereigneten sich innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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