Polizei gibt Tipps zur Prävention von Taschendiebstählen auf Libori. Taschendiebstahl bei Libori bisheriger Einzelfall, Polizei warnt vor Tricks der Diebe.
PAderborn: Taschendiebstahlstreife auf Libori

PAderborn (ost)
(ivdh) Überall da, wo viele Menschen zusammenkommen und Gedränge herrscht, finden Taschendiebe ihre Opfer. Wie jedes Jahr führen Paderborner Polizisten gemeinsam mit der Bundespolizei eine Präventionsstreife zum Thema Taschendiebstahl zu Libori durch. Die Beamten sind am Donnerstag, 30. Juli, am Bahnhof, in der Innenstadt und auf dem Liboriberg unterwegs. Sie geben wertvolle Tipps, wie sich die Kirmesbesucher gegen die Tricks der Taschendiebe schützen können.
Libori läuft seit ein paar Tagen und bisher kam es zu einem Taschendiebstahl, bei dem einer Frau die Geldbörse aus der Handtasche gestohlen wurde. Beim Liborifest 2025 kam es insgesamt zu drei Taschendiebstählen. Damit es bei Einzelfällen bleibt, geben die Polizeibeamten Hinweise zur Verhinderung von Diebstählen.
„Nehmen Sie nur die wichtigsten Papiere und so viel Bargeld mit, wie Sie benötigen.“, rät Kriminalhauptkommissarin Simone Höing von dem Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz.
Die Wertgegenstände sollten möglichst verteilt und in verschlossenen Innentaschen der Kleidung aufbewahrt werden. Die Hand- und Umhängetaschen sollten stets geschlossen und mit dem Verschluss zum Körper getragen werden. Das Handy gehört nicht in die Gesäßtasche. Grundsätzlich sollte man misstrauisch sein, wenn man von Unbekannten angesprochen oder abgelenkt wird. Beim Shoppen gehören Geldbörse, Mobiltelefon und Schlüssel nicht in den Einkaufskorb oder in den Einkaufswagen. An der Kasse sollte das Portemonnaie nicht abgelegt werden.
Tipps zum Schutz vor Taschendiebstahl hat die Polizei Paderborn im Internet eingestellt: https://praevention.polizei.nrw/betrug-und-diebstahl/taschendiebstahl
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Taschendiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Taschendiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 37.321 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 39.519 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, blieb die Anzahl der Verdächtigen mit 1.897 relativ konstant. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten gemeldeten Taschendiebstählen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 39.519 Fälle. Nordrhein-Westfalen bleibt also ein Hotspot für diese Art von Kriminalität.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 37.321 | 39.519 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.980 | 2.725 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.633 | 1.897 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.175 | 1.442 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 458 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.284 | 1.520 |
Quelle: Bundeskriminalamt








