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Paderborn: Tuner-Poser-Raser-Dater-Szene kontrolliert

Polizei Paderborn überwacht aggressive Fahrer und illegales Tuning. Fahrzeug mit illegalen Umbauten sichergestellt, Bußgeld droht. Sicherheit im Straßenverkehr hat oberste Priorität.

Sichergestellter PKW
Foto: Presseportal.de

Paderborn / Kreis Paderborn (ost)

Polizeibeamte vom Verkehrsdienst der Polizei Paderborn führen regelmäßig Verkehrskontrollen gegen aggressives Verhalten im Straßenverkehr durch, auch aufgrund von Beschwerden von Bürgern. Diese Kontrollen richten sich auch gegen illegale Tuner, Poser, Raser und Dater. Insbesondere wird die Situation an der Detmolder Straße und in deren Umfeld überwacht.

Am Mittwoch (09.09.) um 16.35 Uhr bemerkten die Beamten auf dem Paderwall einen Ford Fiesta, der offensichtlich modifiziert worden war. Daher entschieden sich die Einsatzkräfte, den Fahrer, einen 23-jährigen Mann aus Paderborn, anzuhalten und zu überprüfen. Bei der Inspektion des Fords wurde festgestellt, dass am Fahrzeug mehrere teils erhebliche technische Änderungen vorgenommen wurden, einschließlich an den Rädern, am Fahrwerk, an der Hinterachse, an der Abgasanlage und am Luftfilter. Erlaubt ist beim Tuning, was genehmigt, fachgerecht installiert und ordnungsgemäß eingetragen ist. Illegale Umbauten können dazu führen, dass die Betriebserlaubnis erlischt; das Fahrzeug darf dann nicht mehr im Straßenverkehr bewegt werden und kann bei Kontrollen stillgelegt werden. Da die Polizeibeamten vor Ort davon ausgingen, dass die Betriebserlaubnis erloschen war, wurde der Ford Fiesta beschlagnahmt. Ein Kfz-Sachverständiger wird nun eine zuverlässige Dokumentation der technischen Veränderungen vornehmen. Dem Betroffenen droht nun ein Bußgeld sowie die Kosten für das zu erstellende Gutachten.

Illegales Tuning und rücksichtsloses Fahrverhalten sind keine Bagatelldelikte, die Fahrer gefährden nicht nur sich selbst, sondern auch Unbeteiligte – oft mit schwerwiegenden Folgen. Um die Gesundheit und Sicherheit aller Bürger zu gewährleisten, wird die Polizei weiterhin gegen Verkehrssünder vorgehen, ihnen Grenzen aufzeigen und Verstöße konsequent ahnden.

Gleichzeitig setzt die Polizei auf Prävention und Dialog: Wer Fragen zur Zulässigkeit von Fahrzeugveränderungen hat oder unsicher ist, kann sich jederzeit an die Kreispolizeibehörde Paderborn wenden, Telefon 05251 306-0.

#LEBEN – Sicherheit im Straßenverkehr betrifft uns alle!

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Todesopfer, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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