Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Paderborn: Unfall unter Drogeneinfluss auf regennasser Fahrbahn – Audi-Fahrer gesucht

Ein PKW-Fahrer auf der A 44 erlitt leichte Verletzungen nachdem ein Audi-Fahrer einen Gegenstand auf die Fahrbahn warf.

beschädigter PKW
Foto: Presseportal.de

Bielefeld (ost)

HC/ Bielefeld- BAB 44- Paderborn- Lichtenau- Marsberg- Am Dienstagabend, dem 02.06.2026, wurde ein PKW-Fahrer, der unter Drogen stand, bei einem Unfall auf der A 44 leicht verletzt. Ein flüchtiger Audi-Fahrer soll zuvor einen Gegenstand auf die Fahrbahn geworfen haben.

Ein 38-jähriger Hamburger fuhr gegen 20:35 Uhr mit seinem Mercedes GLC auf dem linken Fahrstreifen der A 44 in Richtung Dortmund. Zwischen den Anschlussstellen Marsberg und Lichtenau Westfalen verlor er auf regennasser Straße die Kontrolle über sein Auto, prallte gegen die Mittelschutzplanke, drehte sich um und rutschte in die rechte Seitenschutzplanke. Der Hamburger wurde bei dem Unfall leicht verletzt.

Während der Unfallaufnahme gab der 38-Jährige an, dass aus einem vor ihm fahrenden Audi ein Gegenstand auf die Straße geworfen wurde. Der Unfall ereignete sich, weil er diesem Objekt ausweichen musste.

Ein Drogenvortest des Hamburgers verlief positiv. Ein Arzt entnahm ihm auf der Polizeiwache eine Blutprobe. Die Polizisten beschlagnahmten seinen Führerschein.

Ein Abschleppunternehmen brachte den Mercedes weg. Der Sachschaden wird auf 27440 Euro geschätzt.

Zeugen, die Informationen zu dem Unfall oder dem flüchtigen Audi haben, werden gebeten, sich beim Verkehrskommissariat 1 unter 0521-545-0 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 63.352 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 56.367 Verdächtige, darunter 49.610 Männer, 6.757 Frauen und 16.655 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der aufgezeichneten Fälle auf 73.917, wobei 65.532 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 57.879 Verdächtige, darunter 51.099 Männer, 6.780 Frauen und 18.722 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 wurden in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle registriert. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 13.559, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 0,59% der Gesamtunfälle aus, das entspricht 3.764 Unfällen. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 556.792. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24