Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Paderborn: Verbotenes Einzelrennen

Die Polizei in Paderborn beschlagnahmt den Führerschein eines 22-Jährigen nach einem illegalen Kraftfahrtrennen. Der Motorradfahrer überholte mit 140 Stundenkilometern mehrere Fahrzeuge und wurde gestoppt.

Foto: unsplash

Paderborn (ost)

Am Abend des 06. Februars gegen 22:00 Uhr beschlagnahmte die Polizei in Paderborn den Führerschein eines 22-jährigen Motorradfahrers nach einem verbotenen Autorennen.

Die Polizisten waren in einem zivilen Streifenwagen auf dem Berliner Ring in Richtung Ludwigsfelder Ring unterwegs, als ein Motorradfahrer sie mit überhöhter Geschwindigkeit rechts überholte. Sie nahmen die Verfolgung auf und beobachteten, wie der Fahrer mehrere Fahrzeuge in Slalom-Manier überholte. Die Höchstgeschwindigkeit betrug zeitweise 140 Stundenkilometer. Die Einsatzkräfte gaben Anhaltezeichen und schalteten das Blaulicht ein. Erst an einer roten Ampel an der Warburger Straße hielt der Fahrer an, stieg vom Motorrad ab und unterzog sich einer Verkehrskontrolle durch die Beamten.

Aufgrund des Verdachts auf illegales Straßenrennen informierten die Beamten die Staatsanwaltschaft, die die Beschlagnahmung des Motorrads und des Führerscheins anordnete.

Gemäß § 315d Strafgesetzbuch (StGB) handelt es sich um ein verbotenes Rennen, wenn ein Fahrer mit nicht angepasster Geschwindigkeit, grob verkehrswidrig und rücksichtslos fährt, um die höchstmögliche Geschwindigkeit zu erreichen. Die Strafe kann bis zu zwei Jahren Freiheitsstrafe oder Geldstrafe betragen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden 3.764 registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle darstellt. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen kam es zu 6.889 Unfällen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24