Paderborner Polizeibeamte führten Schwerpunkteinsatz gegen Fehlverhalten von Radfahrenden und Fahrern von E-Scootern durch. Insgesamt 80 Verkehrsverstöße geahndet, darunter 41 von Radlern und Scooter-Fahrern.
Paderborn: Verkehrskontrollen der Polizei – Zahlreiche Verstöße festgestellt

Paderborn/Bad Lippspringe/Kreis Paderborn (ost)
Am Donnerstag (21.05., 06.30 Uhr bis 13.30 Uhr) führten Polizeibeamte aus Paderborn einen umfangreichen Schwerpunkteinsatz zum Thema Fehlverhalten von und gegenüber Radfahrern und E-Scooter-Fahrern durch. Die Verkehrskontrollen konzentrierten sich hauptsächlich auf die Paderborner Innenstadt und Bad Lippspringe. Insgesamt wurden 80 Verstöße festgestellt, davon 41 von Radfahrern und Scooter-Fahrern.
Radfahrer und E-Scooter-Fahrer wurden dabei beobachtet, wie sie in falscher Richtung auf Radwegen fuhren, Gehwege benutzten oder während der Fahrt ihr Smartphone nutzten. Autofahrer wurden erwischt, weil sie keinen Sicherheitsgurt angelegt hatten, Radfahrer trotz Verbot überholten oder zu schnell fuhren.
Auf der Detmolder Straße in Paderborn wurde eine 40-jährige Frau angehalten, die mit einem nicht versicherten Elektrokleinstfahrzeug unterwegs war. Gegen sie wurde eine Strafanzeige erstattet.
Auf der Detmolder Straße in Bad Lippspringe wurde ein 57-jähriger Mann kontrolliert, der mit einem Pedelec fuhr, das über 40 km/h erreichte. Dadurch wird das Pedelec versicherungspflichtig zum S-Pedelec. Gegen den Mann wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige erstattet.
Am Detmolder Tor wurde ein E-Scooter-Fahrer kontrolliert, der entgegen der Fahrtrichtung auf dem Gehweg fuhr. Bei der Überprüfung des 28-jährigen Mannes stellten die Beamten fest, dass er Betäubungsmittel konsumiert hatte. Eine Blutprobe wurde entnommen und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wurde erstattet.
Ein 50-jähriger E-Scooter-Fahrer wurde auf der Driburger Straße/Auf der Lieth in Paderborn angehalten und überprüft. Auch er stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, eine Blutprobe wurde entnommen. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten eine beträchtliche Menge an Betäubungsmitteln, Bargeld und mehrere Handys. Da der Verdacht auf Drogenhandel bestand, wurden die Drogen, das Bargeld und die Telefone beschlagnahmt. Eine Anzeige wurde erstattet.
Unter dem #LEBEN führt die Polizei Paderborn regelmäßig Schwerpunktkontrollen durch, um schwere oder sogar tödliche Verkehrsunfälle zu verhindern. Mit den Kampagnen „Musste nicht, sollteste aber“ setzt sich die Polizei zudem für das Tragen eines Fahrradhelms ein. Die Kampagne „Scoot smart“ richtet sich an E-Scooter-Fahrer.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Polizei Paderborn: https://paderborn.polizei.nrw/
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich 2022 auf 56.367, während es 2023 57.879 waren. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei 2023 51.099 Männer und 6.780 Frauen verdächtigt wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von aufgezeichneten Drogenfällen mit insgesamt 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








