In der Nacht zu Sonntag kollidierten zwei Pkw am George-Marschall-Ring. Die Feuerwehr sperrte die Straße für die Rettungsmaßnahmen.
Paderborn: Verkehrsunfall am George-Marschall-Ring

Paderborn (ost)
(sg) Am Samstagabend ereignete sich gegen Mitternacht am George-Marschall-Ring ein Verkehrsunfall, bei dem zwei Autos zusammenstießen. Die Leitstelle wurde durch das automatische Notrufsystem (eCall) eines der beteiligten Fahrzeuge alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, waren die beiden Unfallbeteiligten bereits von anderen Verkehrsteilnehmern aus ihren Fahrzeugen befreit worden.
Die Feuerwehr sperrte den George-Marschall-Ring während der Einsatzmaßnahmen vollständig für den Verkehr, sorgte für Brandschutz an der Einsatzstelle und half dem Rettungsdienst bei der Versorgung der Verletzten.
Zusätzlich zu zwei Rettungswagen (RTW) und einem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) wurde auch der Leitende Notarzt aufgrund des Einsatzberichts vorsorglich alarmiert. Die beiden verletzten Personen mit leichten Verletzungen wurden nach der notärztlichen Untersuchung zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Laut den Notärzten bestand zu keiner Zeit akute Lebensgefahr.
Während das Unfallaufnahmeteam der Polizei die Spuren sicherte, half die Feuerwehr, indem sie die Unfallstelle ausleuchtete.
Die Feuerwehr Paderborn war mit Einsatzkräften der Feuer- und Rettungswachen Nord und Süd vor Ort. Es wurden insgesamt zwei Hilfeleistungslöschfahrzeuge, eine Drehleiter, ein Wechselladerfahrzeug mit dem Abrollbehälter Rüst sowie der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug eingesetzt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)







