Ein Lkw-Fahrer endet nach einem Ausweichmanöver vor einem Baum. Es entsteht ein Sachschaden von 11.000 Euro.
Paderborn-Wewer: Polizei warnt vor Wild

Paderborn-Wewer (ost)
Am Sonntag, den 29. März, ereignete sich gegen 22.30 Uhr ein Alleinunfall auf der K37 in Paderborn-Wewer. Ein Lastwagenfahrer versuchte einem Reh auszuweichen und prallte daraufhin gegen einen Baum.
Der 42-jährige Fahrer war auf der K37 von Wewer in Richtung Oberntudorf unterwegs. Er versuchte, einem Reh auszuweichen, das die Straße von links überquerte. Dabei geriet er nach rechts von der Straße ab und kollidierte mit einem Baum.
Bei dem Ausweichmanöver verletzte sich der Mann leicht, es entstand ein Sachschaden in Höhe von 11.000 Euro.
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor den Gefahren durch Wildwechsel, die durch entsprechende Verkehrsschilder an besonders betroffenen Strecken gekennzeichnet sind. Autofahrer sollten an unübersichtlichen Stellen am Waldrand oder Feld die Geschwindigkeit reduzieren. Wildtiere sind vor allem in der Morgen- und Abenddämmerung aktiv. Wenn ein Tier am Straßenrand steht, gilt es abzublenden, zu hupen, zu bremsen und das Lenkrad festzuhalten. Da Wildtiere Herdentiere sind, ist mit weiteren Tieren zu rechnen. Autofahrer sollten nicht unkontrolliert ausweichen und lieber einen Schaden am Auto durch den Zusammenstoß mit dem Wild akzeptieren. Ein Zusammenstoß mit dem Gegenverkehr oder einem Baum am Straßenrand kann schwerwiegendere Folgen haben.
Im Falle eines Unfalls müssen Autofahrer das Warnlicht einschalten und ein Warndreieck aufstellen. Sie sollten eine Warnweste tragen, sich an einem sicheren Ort am Straßenrand aufhalten und die Polizei über den Notruf 110 informieren. Nur wenn die Polizei den Unfall aufnimmt, erstatten Versicherungen die entstandenen Schäden. Die Behörde informiert auch den zuständigen Jäger, der sich um das getötete, verletzte oder geflüchtete Tier kümmert.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








