Die Polizei Paderborn hat bei Kontrollen an der Dubelohstraße zehn Verkehrsverstöße entdeckt, darunter Alkohol- und Drogenverstöße sowie fehlende Fahrzeugpapiere und Warnwesten.
Paderborn: Zehn Verstöße bei Schwerpunktkontrollen festgestellt

Paderborn (ost)
(mh) Bei den neuesten Schwerpunktkontrollen an der Dubelohstraße in Paderborn wurden von der Polizei Paderborn zehn Verkehrsverstöße festgestellt. Drei dieser Verstöße betrafen Alkohol und Drogen, wobei ein Verkehrsteilnehmer zweimal erwischt wurde.
Ein 23-jähriger BMW-Fahrer wurde um 10.12 Uhr angehalten. Bei einem Drogenvortest stellte sich heraus, dass der Mann unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Der Autofahrer wurde zur Blutprobenentnahme zur Polizeiwache Paderborn gebracht. Etwa zwei Stunden später erschien der 23-Jährige erneut am Kontrollort. Dieses Mal war er mit einem E-Scooter unterwegs. Gegen den Mann wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Ihm drohen jetzt ein Bußgeld von 500 Euro, ein einmonatiges Fahrverbot sowie zwei Punkte in Flensburg. Das Gleiche gilt für einen 22-jährigen E-Scooter-Fahrer, bei dem ebenfalls Hinweise auf Drogenkonsum vorlagen.
Bei den anderen geahndeten Vergehen hatten die Fahrer entweder ihren Führerschein, die Fahrzeugpapiere oder notwendige Ausrüstungsgegenstände wie Warnwesten, Warndreiecke und Erste-Hilfe-Material nicht dabei. Zwei Autofahrerinnen wurden auch erwischt, wie sie während der Fahrt auf ihren Handys tippten. Das Bußgeld dafür beträgt etwa 100 Euro. Außerdem gibt es einen Punkt in Flensburg.
Die Kontrollen an der Dubelohstraße fanden im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche Roadpol statt, bei der dieses Mal Alkohol und Drogen im Mittelpunkt standen. Die Polizei Paderborn führt regelmäßig Verkehrskontrollen zu diesem Thema durch und auch zu den Bereichen Geschwindigkeit und Ablenkung. Die Behörde beteiligt sich unter dem #LEBEN an der landesweiten Fachstrategie zur Verkehrssicherheitsarbeit. Ziel ist es, die Anzahl der Verkehrsunfälle mit schwer, schwerst oder tödlich verletzten Verkehrsteilnehmern zu reduzieren.
Quelle: Presseportal








