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Paffrath: Ammoniakaustritt im Evangelischen Krankenhaus

Feuerwehr Bergisch Gladbach im Gefahrstoffeinsatz. Gebäude evakuiert, keine Gefahr für Patienten.

Foto: Lars Jäger
Foto: Presseportal.de

Bergisch Gladbach (ost)

Heute um 12:39 Uhr wurde die Feuerwehr Bergisch Gladbach zu einem Gefahrstoffeinsatz im Evangelischen Krankenhaus (EVK) in der Stadtmitte gerufen. In einem Nebengebäude des Krankenhauses trat eine unbestimmte Menge Ammoniak aus der Kühlungsanlage eines MRT aus.

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, war das Gebäude bereits evakuiert. Das Krankenhaus selbst war nicht betroffen. Zu keinem Zeitpunkt bestand eine Gefahr für Patienten, Mitarbeiter oder die Bevölkerung. Die Zufahrt zur Notaufnahme war vorübergehend gesperrt.

Aufgrund der Giftigkeit des ausgetretenen Ammoniaks gingen Feuerwehrkräfte in geeigneter Schutzkleidung vor. Die Einsatzleitung lag beim diensthabenden Leitungsdienst (A-Dienst).

Im Verlauf des Einsatzes wurden zwei Lecks in der MRT-Kühlungsanlage entdeckt. Diese wurden gemeinsam mit einem Techniker des Betreibers lokalisiert und erfolgreich abgedichtet. Anschließend wurden umfangreiche Kontroll- und Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt.

Während des Einsatzes gab es auch einen medizinischen Notfall in der Stadtmitte. Der hauptamtliche Löschzug 2 wurde zur Unterstützung des Rettungsdienstes eingesetzt. Um die Einsatzbereitschaft aufrechtzuerhalten, wurde der Löschzug 5 (Schildgen) zur Besetzung der verwaisten Feuer- und Rettungswache 1 alarmiert.

Eine Person wurde vom Rettungsdienst gesichtet, benötigte jedoch keine medizinische Behandlung.

Die Einsatzstelle wurde am späten Nachmittag an den Betreiber übergeben.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach dankt dem Evangelischen Krankenhaus und insbesondere den Mitarbeitern der Haustechnik für die gute Zusammenarbeit während des gesamten Einsatzes.

Beteiligt waren die hauptamtlich besetzten Löschzüge 1 und 2, die Löschzüge 6 (Paffrath/Hand) und 7 (Stadtmitte), der Einsatzführungsdienst, der Einsatzleitungsdienst, zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie später der Löschzug 5 (Schildgen) zur Sicherstellung des Grundschutzes.

Quelle: Presseportal

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