Das zehnte „Parookaville Festival“ fand mit hohen Besucherzahlen statt. Trotz einiger Delikte verlief das Festival größtenteils störungsfrei.
Parookaville Festival 2026 in Weeze: Polizei zieht positive Bilanz

Weeze (ost)
Von Mittwoch (15. Juli 2026) bis Montag (20. Juli 2026) fand das zehnte „Parookaville Festival“ in Weeze statt. Laut Veranstalter waren an den drei Veranstaltungstagen (Freitag, 17. Juli 2026 bis Sonntag, 19. Juli 2026) täglich Besucher (Camping- und Tagesgäste) im hohen fünfstelligen Bereich auf dem Festivalgelände.
Aus Sicht der Polizei verlief das Festival, trotz der großen Besucherzahl, größtenteils friedlich. Während des Festivals (Mittwoch, 15. Juli 2026 bis Montag, 20. Juli 2026) wurden der Polizei festivaltypische Straftaten (29 Randalierer, 2 Beleidigungen, 1 Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, 11 Körperverletzungen, 9 Diebstähle, 1 Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, 3 Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, 1 Trunkenheitsfahrt) sowie 6 Verkehrsunfälle mit Sachschaden im Zusammenhang mit der An- und Abreise gemeldet, was weitere Maßnahmen erforderlich machte. Auf dem Festivalgelände gab es 33 Hilfeersuchen ohne Verkehrs- oder Kriminalitätsbezug, 11 Platzverweise und 2 Ingewahrsamnahmen.
Während des An- und Abreiseverkehrs kam es auf den Straßen rund um das Festivalgelände sowohl am Freitag als auch am Samstag zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen. Die eingesetzten Polizeibeamten und Verkehrskräfte regelten den Verkehr bei Bedarf.
Während des Festivals wurden zwei politische Amtsträger, NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst und NRW-Innenminister Herbert Reul, vom Veranstalter auf dem Gelände begrüßt. Die Besuche verliefen aus polizeilicher Sicht reibungslos.
Nachdem das offizielle Festivalprogramm am Montag (20. Juli 2026) gegen 01:30 Uhr endete, dauerte der Polizeieinsatz aufgrund der Überwachung des Abreiseverkehrs noch bis 15:30 Uhr an.
Die Polizei zieht ein positives Resümee zum „Parookaville Festival“ und bedankt sich für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den anderen Sicherheitsbehörden und dem Veranstalter.
Quelle: Presseportal







