Feuerwehr alarmiert nach tödlichem Unfall, 500 Reisende evakuiert. Einsatz endet um 16:00 Uhr.
Personenunfall am Bahnhof Kamen Methler

Kamen (ost)
FW Kamen: Unfall mit Person im Bereich des Bahnhofs Kamen-Methler – Etwa 500 Reisende mussten den Zug verlassen
Die Feuerwehr Kamen wurde heute um 13:09 Uhr mit dem Alarm „TH 2 Person Zug“ zum Bahnhof Kamen-Methler gerufen.
Vor Ort ereignete sich ein tragischer Unfall, bei dem eine Person von einem Zug erfasst und an der Unfallstelle verstarb. Der betroffene Zug kam mehrere hundert Meter hinter dem Bahnhof zum Stillstand. Da eine Weiterfahrt nicht möglich war, mussten die rund 500 Fahrgäste evakuiert werden.
Die Passagiere wurden geordnet aus dem Zug geleitet und konnten direkt in einen bereitgestellten Ersatzzug umsteigen. Dieser setzte die Fahrt in Richtung Bielefeld fort.
Während des Einsatzes kümmerten sich die Einsatzkräfte um insgesamt vier Personen, die den Vorfall hautnah miterlebt hatten. Zudem unterstützte die Feuerwehr die Maßnahmen der Deutschen Bahn und der Polizei.
An dem Einsatz waren die Einheiten Kamen-Methler, Kamen-Wasserkurl, Kamen-Westick und Kamen-Mitte, die hauptamtliche Wache, der Einsatzführungsdienst sowie der Pressesprecher der Feuerwehr Kamen beteiligt. Auch vor Ort waren der Rettungsdienst, ein Notarzt, Polizeikräfte und der Notfallmanager der Deutschen Bahn.
Der Feuerwehreinsatz konnte um 16:00 Uhr beendet werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% der Gesamtzahl entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








