Im Rahmen von Geschwindigkeitskontrollen wurden 207 Verkehrsteilnehmer mit Verwarnungsgeldern belegt und 178 Ordnungswidrigkeitenanzeigen erstellt. Ein Opel-Fahrer wurde mit 109 km/h geblitzt und erwartet nun eine Strafe von 480 Euro.
Petershagen: Zahlreiche Verkehrsverstöße an der L770 festgestellt

Petershagen, Espelkamp (ost)
(FW) In Petershagen und Espelkamp wurden am Montag von der Polizei Minden-Lübbecke Geschwindigkeitskontrollen an der L770 durchgeführt, bei denen verschiedene Verkehrsverstöße festgestellt wurden.
Die Überprüfungen fanden auf verschiedenen Abschnitten der Landstraße statt. Die Polizisten bestraften aufgrund der Feststellungen insgesamt 207 Verkehrsteilnehmer mit Verwarnungsgeldern und erstellten 178 Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Darunter waren auch sieben Autofahrer, die beim Telefonieren am Steuer erwischt wurden, sowie fünf Lastwagenfahrer, bei denen eine unzureichende Ladungssicherung festgestellt wurde.
Während des Einsatzes fiel insbesondere ein Opel-Fahrer aus Schaumburg (41) negativ auf. Er wurde mit 109 km/h bei erlaubten 50 Stundenkilometern „geblitzt“. Der Fahrer erwartet nun eine Strafe von 480 Euro, zwei Punkte und ein einmonatiges Fahrverbot.
Ein Einwohner von Petershagen wurde während der Kontrolle wegen des Verdachts auf Alkoholisierung auffällig. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen positiven Wert, was zu einer Anzeige und einer Blutprobe führte.
Die Beamten entdeckten eine weitere Besonderheit bei der Überprüfung eines Schwertransportes, der nicht nur zu lang und zu hoch war, sondern auch erhebliche Ladungssicherungsmängel aufwies. Der Transporter beförderte einen Bagger in einer Mulde. Die Polizisten erstellten eine entsprechende Anzeige.
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang der registrierten Fälle von 29667 im Jahr 2022 auf 21181 im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 7667 auf 8126 im gleichen Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 6623 auf 7062, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 4478 auf 4726 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2145 auf 2336 anstieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 2072 auf 2159. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 29.667 | 21.181 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.667 | 8.126 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.623 | 7.062 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 4.478 | 4.726 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.145 | 2.336 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 2.072 | 2.159 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% entspricht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








