Rettungshubschrauber im Einsatz, Zeugenberichte und Polizeiermittlungen nach Verkehrsunfall in Brühl.
Pingsdorf: Motorradfahrer schwer verletzt

Brühl (ost)
Rettungshubschrauber im Einsatz
Ein Motorradfahrer (31) wurde bei einem Verkehrsunfall am Montagabend (11. Mai) in Brühl schwer verletzt. Sanitäter brachten den Mann mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus.
Nach ersten Erkenntnissen fuhr der 31-Jährige gegen 21.15 Uhr auf einer Kawasaki auf der Römerstraße von Vochem in Richtung Pingsdorf. Augenzeugen berichteten, dass der Motorradfahrer versuchte, den Fahrer (28) eines Dacia zu überholen, der nach links in die „Mühlenbach“ Straße abbiegen wollte. Es kam zur Kollision der Fahrzeuge. Dabei wurde der Motorradfahrer von seinem Motorrad geschleudert, verlor seinen Helm und blieb schwer verletzt auf der Straße liegen. Eine 49-Jährige leistete Erste Hilfe, bis die alarmierte Polizei eintraf.
Die Polizeibeamten sperrten die Unfallstelle während der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme ab, bei der ein Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Köln half.
Die Polizei sicherte die Fahrzeuge und nahm die Aussagen von Zeugen auf. Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass der leicht verletzte 28-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis in Deutschland besitzt. Zudem meldete sich ein Zeuge auf der Polizeiwache, der ein riskantes Fahrmanöver des Motorradfahrers kurz vor dem Unfall in der Theodor-Heuss-Straße beobachtet hatte.
Die Erkenntnisse und Spuren des Unfalls werden derzeit von den Beamten des Verkehrskommissariats ausgewertet. Es wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. (hw)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% der Gesamtzahl ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% der Gesamtzahl ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








