Die gemeinsame Aktion von Radio 91.2, Sparkasse Dortmund und Polizei soll auf das Verletzungsrisiko von Kindern im Straßenverkehr hinweisen. Bürger können kostenlose Plakate abholen.
Plakataktion für Schulwegsicherheit startet in Dortmund

Dortmund (ost)
Lfd. Nr.: 0699
Der Start in das neue Schuljahr 2026/27 Anfang September in Nordrhein-Westfalen steht unmittelbar bevor. Auch in diesem Jahr begleiten Radio 91.2, die Sparkasse Dortmund und die Polizei Dortmund den Schulstart mit einer gemeinsamen Plakataktion. Unter dem seit 2021 bestehenden Motto “Vorsicht! Unsere Kids haben keinen Airbag!” soll auf das hohe Verletzungsrisiko von Kindern im Straßenverkehr hingewiesen werden. Auch in diesem Jahr können die Dortmunder und Lüner Bürgerinnen und Bürger an der Aktion teilnehmen und kostenlose Plakate abholen.
Während Autofahrerinnen und Autofahrer bei Unfällen durch technische Hilfen und Assistenzsysteme wie Spurhaltesysteme, Notbremsassistenten und Airbags geschützt werden oder vor nahenden Gefahren gewarnt werden, sind Kinder eben diesen schutzlos ausgeliefert. Die Polizei Dortmund verfolgt die “Vision Zero”, sprich jeder Unfall ist einer zu viel.
Neben dem Treffen von repressiven Maßnahmen wie beispielsweise das Ahnden von Geschwindigkeits- oder Vorfahrtsverstößen, setzt die Polizei auch auf präventive Konzepte: Die Bezirksdienste der Polizeiwachen üben bereits mit Kindern im Vorschulalter, worauf sie im Straßenverkehr achten müssen. Im Kindergarten, in der Grundschule und in der 5. Klasse folgen die Angebote der Verkehrspuppenbühne.In der 4. Klasse findet zudem das Fahrradtraining der Verkehrsunfallprävention des Polizeipräsidiums Dortmund statt. Der Crash Kurs NRW richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene und soll durch beeindruckende Erfahrungsberichte von Unfallbetroffenen nachhaltig zur Vorsicht ermahnen.
Gefahren im Straßenverkehr zu minimieren und Unfälle zu verhindern ist allerdings nicht alleinige Aufgabe der Polizei. Hier sind alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer in die Verantwortung zu nehmen: Der Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme! Unachtsamkeit kann fatale Folgen haben! Radio 91.2, die Sparkasse Dortmund und die Polizei Dortmund appellieren daher auch in diesem Jahr: Unterstützen Sie die Aktion “Vorsicht! Unsere Kids haben keinen Airbag!” und holen Sie sich ein kostenloses, wetterfestes Plakat ab. Bringen Sie es als Warnhinweis an Ihrem Gartenzaun, Ihrer Garage oder an einem anderen Ort auf Ihrem privaten Gelände an, um vorbeifahrende Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auf die Gefahren für Kinder im Straßenverkehr aufmerksam zu machen.
Die Plakate erhalten Sie ab sofort an folgenden Polizeiwachen: – Polizeiwache Mitte (Service-Center) – Polizeiwache Hörde – Polizeiwache Nord – Polizeiwache Huckarde – Polizeiwache Körne – Polizeiwache Lünen
Die Anschriften dieser Wachen finden Sie hier: https://dortmund.polizei.nrw/alle-polizeiwachen-im-ueberblick
Ein wichtiger Hinweis zu den Plakaten:
Die Plakate dürfen nicht an Laternen oder anderen Stellen im öffentlichen Raum angebracht werden!
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Schwerverletzten waren 11.172 und die Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)






