Am Freitag kollidierten zwei E-Scooter auf dem Gehweg Am Untertor. Eine 14-jährige wurde verletzt, der Unfallgegner flüchtete. Polizei ermittelt.
Plettenberg: E-Scooter stoßen auf Gehweg zusammen

Plettenberg (ost)
Am Freitag kollidierten zwei E-Scooter auf dem Gehweg Am Untertor miteinander. Der Unfall wurde erst abends von einer Erziehungsberechtigten gemeldet. Die 14-jährige Tochter berichtete, dass sie angeblich sehr langsam in Richtung HIT-Markt unterwegs war. Als sie an der Fahrschule vorbeifuhr, kam ihr ein E-Scooter mit zwei Personen entgegen. Der Fahrer, den sie kannte, stieß gegen ihren Roller, woraufhin sie stürzte. Der Unfallverursacher fuhr weiter, ohne sich um den Sturz zu kümmern. Ihre Mutter brachte sie ins Krankenhaus und danach gingen sie gemeinsam zur Polizei. Der E-Scooter der 14-Jährigen war nicht versichert. Die Polizei nutzt den Vorfall erneut, um auf die Regeln für E-Scooter hinzuweisen: Obwohl kein Führerschein erforderlich ist, sollten Nutzer dieser Fahrzeuge die Regeln kennen. Das Fahren auf Gehwegen ist verboten, ebenso wie die Mitnahme von Passagieren. E-Scooter müssen versichert sein. Im Falle eines Unfalls muss sich die beteiligte Person um die Schadensregulierung kümmern und darf nicht einfach davonfahren. Die Polizei ermittelt nun wegen Fahrerflucht, fahrlässiger Körperverletzung und Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz.
Die Polizei führte am Freitagnachmittag auf der Mühlhoffer Landstraße eine Kontrolle an einem Pkw durch. Es stellte sich heraus, dass dem 29-jährigen Plettenberger die Fahrerlaubnis entzogen worden war. Aufgrund drogentypischer Anzeichen führten die Polizeibeamten einen Drogenvortest durch. Dieser fiel positiv auf verschiedene Drogen aus. Daher entnahm ein Arzt Blutproben zur weiteren Untersuchung. Erst die Analyse wird zeigen, ob Grenzwerte überschritten wurden. Die Polizei ermittelt wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des Verdachts einer Fahrt unter Drogeneinfluss.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% der Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 556.792. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten lag bei 450, Schwerverletzte bei 11.172 und Leichtverletzte bei 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








