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Plettenberg: Geschwindigkeitskontrolle an Oestertalsperre

Verkehrssünder mit 103 km/h überholt Schulkind. Polizei warnt vor zu hoher Geschwindigkeit als Hauptunfallursache.

Foto: Depositphotos

Plettenberg (ost)

Bei erlaubten 50 km/h wurde eine Geschwindigkeit von 103 km/h gemessen, während ein Schulkind am Fahrbahnrand entlang lief. Dies ereignete sich gestern Mittag gegen 12.30 Uhr in der Ebbetalstraße. Der Verkehrsdienst führte dort an der Oestertalsperre Geschwindigkeitskontrollen durch. Ein Kind stieg aus einem Schulbus aus und ging zwischen den Leitpfosten am Straßenrand entlang, als es mit 103 km/h überholt wurde. Die Polizei warnt eindringlich vor zu hoher Geschwindigkeit, da dies eine Hauptursache für Verkehrsunfälle ist. Der betreffende Fahrer muss in diesem konkreten Fall mit einem Bußgeld in Höhe von 320 Euro, 2 Punkten und einem einmonatigen Fahrverbot rechnen. Abhängig von der Vorstrafe kann dies auch höher ausfallen. Er ist einer von drei Verkehrsteilnehmern, die nach der Messung an der Oestertalsperre gestern mit einem Fahrverbot rechnen müssen. Von den 489 gemessenen Fahrzeugen erhalten zudem 65 Fahrer ein Verwarngeld und 36 weitere ein Bußgeld. Somit war jeder Fünfte zu schnell. Zur Bekämpfung dieser Gefahren wird täglich kontrolliert, auch in Zukunft.

In der Nacht auf Donnerstag wurde die Tür zu einem Unternehmen Am Wasserwerk von Unbekannten aufgehebelt. Werkzeuge wurden aus dem Gebäude gestohlen, nun ermittelt die Kripo. Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen nimmt die Polizei Plettenberg unter 0239191990 entgegen. (lubo)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Fälle aus, was 2.13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3764 Fällen registriert, was 0.59% entspricht. Die meisten Unfälle (87.36%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17437 (2.74%) und auf Autobahnen 6889 (1.08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11172 Schwerverletzte und 68000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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