Nachricht über Festnahme von drei Personen nach Hinweis, weiterhin Ermittlungen und Durchsuchungsmaßnahmen im Gange
Polizei Dortmund nimmt drei Personen mit Unterstützung von Spezialeinsatzkräften in Unna und Hagen in Gewahrsam

Dortmund (ost)
Fortlaufende Nummer: 0862
Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Düsseldorf und der Polizei Dortmund
Wie bereits in der laufenden Nummer 0829 berichtet, hat die Polizei Dortmund am 1.10.26 drei Personen aufgrund eines nachrichtendienstlichen Hinweises in Gewahrsam genommen. Das zuständige Amtsgericht hat eine langfristige Unterbringung des Mannes aus Unna im Polizeigewahrsam angeordnet. Die anderen beiden Personen konnten das Polizeigewahrsam wieder verlassen. (siehe dazu: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4971/6363356 und https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4971/6363970)
Der Mann aus Unna ist 23 Jahre alt, nicht wie in den ersten Pressemitteilungen angegeben 33 Jahre alt.
Auf Antrag der Polizei hat das Amtsgericht Unna die bereits im Langzeitgewahrsam befindliche 23-Jährige um 14 Tage verlängert.
Durch weitere Ermittlungen der Polizei Dortmund konnte ein 19-jähriger Beschuldigter in Hagen identifiziert werden. Nach rechtlicher Prüfung durch die Staatsanwaltschaft Düsseldorf besteht im vorliegenden Fall ein Anfangsverdacht für den Vorwurf des Versuchs der Beteiligung (gemäß § 30 Abs. 2 StGB). Danach wird bestraft, wer sich zur Begehung eines Verbrechens verabredet. Im vorliegenden Fall besteht der Verdacht auf ein Verbrechen nach dem Kriegswaffenkontrollgesetz.
Heute (16.10.26) fanden im laufenden Ermittlungsverfahren weitere Durchsuchungen des 19-jährigen Beschuldigten in Hagen statt. Die Polizei hat Datenträger sichergestellt. Die Auswertung läuft noch. Waffen wurden bei der Durchsuchung nicht gefunden. Die Polizei hat beim zuständigen Amtsgericht eine langfristige Unterbringung des 19-Jährigen im Polizeigewahrsam beantragt. Eine Entscheidung steht noch aus.
Die weiteren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Polizei dauern an. Aus ermittlungstaktischen Gründen können keine weiteren Informationen, die über die Angaben in dieser Pressemitteilung hinausgehen, erteilt werden.
Hinweis für Medienvertreter:
Presseauskünfte werden ausschließlich von der Staatsanwaltschaft Düsseldorf erteilt. Rückfragen zu dieser Pressemitteilung richten Sie daher bitte an die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Düsseldorf unter pressestelle@gsta-duesseldorf.nrw.de oder an Oberstaatsanwältin Alexandra Wiese unter der Telefonnummer 0211/9016-231.
Quelle: Presseportal








