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Polizei Dortmund: Präsenz und Sicherheit

Die Polizei Dortmund setzte ihre Präsenz- und Kontrollmaßnahmen fort, um das Sicherheitsgefühl in Dortmund zu stärken. Es wurden rund 93 Platzverweise ausgesprochen und mehr als 30 Anzeigen erstattet.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Lfd. Nr.: 0735

Die Polizei Dortmund setzte ihre Präsenz- und Kontrollmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Präsenzkonzept “Fokus” auch in den vergangenen Tagen fort. Täglich suchen die Einsatzkräfte – in Uniform und Zivil – gezielt polizeilich relevante Bereiche auf, um das Sicherheitsgefühl der Menschen in Dortmund durch eine erhöhte sichtbare Präsenz zu stärken. Auch Kräfte der Bereitschaftspolizei waren im Einsatz.

Aufgrund von Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern wurden bestimmte Kontrollorte ausgewählt, wobei ein Schwerpunkt am 27. August in der Innenstadt, darunter im Stadtgarten, lag. Dort kontrollierten die Einsatzkräfte Personen und sprachen Platzverweise aus. Es wurde auch eine Strafanzeige wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln erstattet. Die eingesetzten Kräfte waren auch im Bereich des Nordmarkts präsent.

Am Wochenende führten die Beamten ebenfalls gezielte Personen- und Kontrollmaßnahmen an einem Kiosk im angrenzenden Wachbereich Körne durch. Ein Mann versuchte vor der Polizeikontrolle zu flüchten, wurde jedoch festgenommen. Bei ihm wurden Betäubungsmittel, eine Feinwaage und Bargeld gefunden. Zwei Polizeibeamte wurden bei dem Einsatz leicht verletzt, blieben aber einsatzfähig. Auch in der Nordstadt waren die Einsatzkräfte erfolgreich. Nachdem über die Videoüberwachung an der Münsterstraße ein mutmaßlicher Drogenhandel festgestellt wurde, wurden weitere Maßnahmen durchgeführt, bei denen Betäubungsmittel und Bargeld in einem Hotelzimmer sichergestellt wurden. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen.

Nach dem Ende des Bundesligaspiels des BVB am Samstag stieg die Besucherzahl in der Innenstadt deutlich an. Bei einer Gruppe von neun Personen fanden die Beamten bei einem Mann mehrere Konsumeinheiten Cannabis. Es wurde eine Strafanzeige wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln erstattet und die Drogen wurden sichergestellt. Bei einer weiteren Kontrolle wurde eine Person mit einer Ausschreibung zur Pfändung eines vierstelligen Betrags gefunden, der vor Ort beglichen wurde.

Die Beamten nahmen auch mehrere Körperverletzungsdelikte auf, unter anderem im Westpark und an der Bornstraße. Es gab keine besonderen Vorkommnisse im Gastronomiebereich rund um den Alten Markt.

In der folgenden Woche trafen die Beamten am 01. September unter anderem auf einen Mann aus der Betäubungsmittelszene, der eine höhere vierstellige Bargeldsumme unbekannter Herkunft sowie ein Pfefferspray bei sich führte. Gegen den Mann besteht ein Messertrageverbot. Bargeld und Pfefferspray wurden sichergestellt. Zivile Einsatzkräfte beobachteten einen mutmaßlichen Kokainhandel, bei dem drei Folienpäckchen mit weißem Pulver und ein dreistelliger Bargeldbetrag gefunden wurden. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

Auch am Mittwoch zeigten die Einsatzkräfte Präsenz. Zivile Beamte kontrollierten einen Mann aus der Betäubungsmittelszene in der Uhlandstraße, bei dem ein höherer dreistelliger Bargeldbetrag in typischer Stückelung gefunden wurde. Das Bargeld wurde zur präventiven Gewinnabschöpfung sichergestellt, da der Mann keine Erklärung zur Herkunft des Geldes abgeben konnte.

Seit dem 27. August hat die Polizei im Rahmen des Präsenzkonzepts Fokus rund 93 Platzverweise ausgesprochen, über 170 Bürgergespräche geführt, mehr als 30 Straf- oder Ordnungswidrigkeitenanzeigen erstellt und drei Haftbefehle vollstreckt. Die Polizei Dortmund wird auch in Zukunft ihr Präsenzkonzept Fokus fortsetzen, um mehr Präsenz und Sicherheit zu gewährleisten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 56367 auf 57879. Von den Verdächtigen waren 49610 männlich und 6757 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Trotz des Anstiegs der Drogenfälle in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten registrierten Fällen in Deutschland im Jahr 2023.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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