Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Polizei Dortmund zieht Bilanz Kontrolltage

Im Zeitraum vom 14. bis 19. August 2026 setzte die Polizei Dortmund Präsenz- und Kontrollmaßnahmen fort. Dabei wurden Haftbefehle vollstreckt, Betäubungsmittel und Waffen sichergestellt.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Lfd. Nr.: 0698

Während des Zeitraums vom 14. bis 19. August 2026 setzte die Polizei Dortmund ihre Präsenz- und Kontrollmaßnahmen gemäß dem Präsenzkonzept “Fokus” zur Bekämpfung von Straßen- und Gewaltkriminalität fort. Insgesamt wurden 319 Personen und 106 Fahrzeuge von den Einsatzkräften kontrolliert. Dabei kam es zu fünf Festnahmen. Die Maßnahmen zielten insbesondere auf die Bekämpfung von Drogen- und Gewaltkriminalität sowie auf die Erhöhung der Sicherheit im öffentlichen Raum.

Am 14. August wurde eine Person mit Haftbefehl im Bereich der Polizeiwache Nord festgestellt. Der Haftbefehl wurde vollstreckt.

Am 15. August kontrollierten die Einsatzkräfte eine sechsköpfige Gruppe im Stadtgarten. Dabei ergaben sich Hinweise auf Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Es wurden Anzeigen wegen des Verdachts des Drogenhandels und des Drogenbesitzes erstattet.

Am Schwanenwall beobachteten Polizisten einen mutmaßlichen Drogenhandel. Es ergaben sich auch Hinweise auf Waffenhandel. Zwei Messer und Drogen wurden sichergestellt. Darüber hinaus wurde Bargeld präventiv sichergestellt. Gegen eine Person wurde ein Antrag auf ein Messertrageverbot gestellt. Am 17. August kontrollierten die Einsatzkräfte auf der Straße Kuckelke ein verdächtiges Fahrzeug mit zwei Insassen. Beide Personen gaben zunächst falsche Personalien an. Während der Überprüfung flüchtete der Beifahrer, konnte aber später festgenommen werden.

Bei der folgenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besaß und Drogen bei sich führte. Der geflüchtete Beifahrer hatte einen hohen Bargeldbetrag bei sich, dessen Herkunft nicht erklärt werden konnte. Das Geld wurde zur Sicherheit beschlagnahmt. Gegen beide Personen wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen erstellt.

Am 18. August stoppten die Einsatzkräfte auf der Bornstraße ein Fahrzeug im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle. Im Auto befanden sich drei serbische Staatsangehörige im Alter von 22 bis 50 Jahren, die keinen gültigen Aufenthalt im Bundesgebiet nachweisen konnten. Es gab Hinweise auf eine illegale Beschäftigung im handwerklichen Bereich im Bundesgebiet. Die drei Personen wurden vorläufig festgenommen, und entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.

Am 19. August kontrollierten die Einsatzkräfte eine Person, die ein Messertrageverbot hatte, aber dennoch ein Messer bei sich führte. Das Messer wurde beschlagnahmt und entsprechende Maßnahmen ergriffen.

Präsenzkonzept in anderen Stadtteilen Neben den Maßnahmen im Rahmen des Präsenzkonzepts “Fokus” führten die Einsatzkräfte auch Präsenz- und Kontrollmaßnahmen an zuvor identifizierten Orten durch. Mobile Anlaufstellen und Präsenzstreifen wurden in folgender Reihenfolge eingesetzt:

Im Rahmen dieser Maßnahmen führten die Einsatzkräfte zwölf Personenkontrollen durch und führten sieben Bürgergespräche vor Ort.

Die Polizei Dortmund wird ihre Präsenz- und Kontrollmaßnahmen auch weiterhin fortsetzen, um Straftaten frühzeitig zu erkennen und zu verhindern, bekannte Kriminalitätsphänomene konsequent zu bekämpfen und das Sicherheitsgefühl der Bürger im öffentlichen Raum nachhaltig zu stärken.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, wovon 63352 gelöst wurden. Es gab insgesamt 56367 Verdächtige, darunter 49610 Männer, 6757 Frauen und 16655 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 73917, wobei 65532 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 57879 Verdächtige, darunter 51099 Männer, 6780 Frauen und 18722 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen im Jahr 2023, die 73917 Fälle verzeichnete, zeigt Nordrhein-Westfalen eine ähnliche Tendenz zu Anstiegen in den Drogenraten.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24