Im Rahmen der erweiterten Präsenzkonzeption „FOKUS“ setzte die Polizei Dortmund verstärkte Kontroll- und Präsenzmaßnahmen in der Innenstadt fort. Ziel ist die Bekämpfung von Messergewalt, Drogen- und Straßenkriminalität.
Polizei Dortmund zieht positive Bilanz für PK Fokus

Dortmund (ost)
Fortlaufende Nummer: 0425
Im Zuge des erweiterten Präsenzkonzepts „FOKUS“ setzte die Polizei Dortmund in den letzten Tagen ihre verstärkten Kontroll- und Präsenzmaßnahmen in der Innenstadt und angrenzenden Gebieten fort. Das Ziel der Maßnahmen ist es, die Messergewalt, Drogen- und Straßenkriminalität zu bekämpfen, um das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger in Dortmund zu stärken. Die Einsatzhundertschaften der Polizei NRW unterstützen sie weiterhin.
Insgesamt wurden 302 Personen kontrolliert, 64 Platzverweise ausgesprochen, 22 Strafanzeigen erstellt und fünf Freiheitsentziehungen durchgeführt.
Schon am Donnerstag (21. Mai) wurden mehrere verdächtige Personen, die der Drogenszene zugeordnet werden konnten, von Einsatzkräften kontrolliert. Dabei wurden unter anderem Kokain, Heroin und andere Betäubungsmittel sichergestellt. Bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle konnte eine Person keine gültige Fahrerlaubnis vorzeigen und ein Drogenvortest ergab den Verdacht auf Drogeneinfluss. Die Person wurde zur Blutprobenentnahme zur Polizeiwache Nord gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die Person freigelassen. Die Polizei Dortmund weist darauf hin: Wer unter Drogeneinfluss ein Fahrzeug führt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer. Dies kann strafrechtliche und führerscheinrechtliche Konsequenzen haben. Am Wochenende wurden zahlreiche Platzverweise ausgesprochen und Haftbefehle vollstreckt. Betäubungsmittel, ein verbotenes Einhandmesser und Bargeld wurden sichergestellt. Die Beamten erstatteten entsprechende Strafanzeigen und beschlagnahmten die verbotenen Gegenstände.
Auch die Erweiterung des Präsenzkonzepts „Bekämpfung der Straßen- und Gewaltkriminalität in den Wachbereichen Huckarde, Eving, Lütgendortmund und Mengede“ Fokus ergab eine positive Bilanz. Es gab mehrere Personenkontrollen. Ein Haftbefehl wurde vollstreckt und die ausstehende Geldstrafe auf der Polizeiwache beglichen. Eine Person führte einen verbotenen Schlagstock mit sich. Es wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet und der Gegenstand sichergestellt. Eine andere Person hatte ein verbotenes Einsatzmesser dabei. Auch hier wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet und ein Messertrageverbot geprüft. Gleichzeitig fanden Kontrollmaßnahmen im Bereich der Innenstadt und im Norden statt. Am Nordmarkt wurde ein herrenloses E-Bike von den Beamten entdeckt. Die Überprüfung der Rahmennummer ergab, dass es als gestohlen gemeldet war. Aufgrund der frühen Schließungszeit des Café Kick waren vermehrt Personen aus der örtlichen Drogenszene im Stadtpark anzutreffen. Bei der Kontrolle von zwei Personen fanden die Beamten Betäubungsmittel und stellten sie sicher. Eine Frau hatte ein verbotenes Einhandmesser dabei. Die Beamten erstatteten eine entsprechende Strafanzeige und leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Auch hier wird ein Messertrageverbot geprüft.
Die Polizei Dortmund wird ihre verstärkten Präsenz- und Kontrollmaßnahmen im Rahmen des Präsenzkonzepts weiterhin fortsetzen. Durch sichtbare Polizeipräsenz und gezielte Kontrollen sollen insbesondere Straßen- und Gewaltkriminalität, Drogenhandel und Messerdelikte konsequent bekämpft werden. Gleichzeitig soll das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger in Dortmund nachhaltig gestärkt werden.
Quelle: Presseportal








