Über 130 Fahrzeuge und Fahrzeugführer wurden am Karfreitag von der Polizei in Düsseldorf kontrolliert, Bilanz: 5 Strafanzeigen und 1462 Geschwindigkeitsverstöße.
Polizei Düsseldorf kontrolliert „Car-Freitag“

Düsseldorf (ost)
Am Freitag, den 3. April, von 13:00 bis 19:00 Uhr
Gestern mussten mehr als 130 Fahrzeuge und Fahrer am „Car Freitag“ rund um den Corneliusplatz / der Königsallee den kritischen Blick von zahlreichen Einsatzkräften bei der jährlichen Verkehrskontrolle in der Innenstadt standhalten. Auch potenzielle Raser wurden im Rahmen der landesweiten Aktion auf den Straßen rund um die Landeshauptstadt überwacht.
Trotz oder vielleicht gerade wegen der traditionellen Kontrollen am Karfreitag zog es bei „königlichem“ Wetter einige Mitglieder der „Tuning“- und teilweise auch der „Poserszene“ auf den Prachtboulevard „Kö“ in die Innenstadt von Düsseldorf. Bis 19:00 Uhr verfassten die Einsatzkräfte unter den Augen vieler interessierter Bürgerinnen und Bürger fünf Strafanzeigen. Zwei Blutproben wurden auf Anordnung eines Arztes wegen des Verdachts des Fahrens unter Drogeneinfluss entnommen. Fünf Fahrzeuge (Pkw) wurden zur Begutachtung durch Sachverständige sichergestellt. Zudem wurden 39 Ordnungswidrigkeitenanzeigen erstellt und in 43 Fällen Verwarnungsgelder erhoben. Bei den Geschwindigkeitskontrollen wurden 1462 Verstöße festgestellt, die in Ordnungswidrigkeitenanzeigen und Verwarnungsgelder für die Temposünder resultierten. Die überwiegende Mehrheit der kontrollierten Verkehrsteilnehmer reagierte gelassen auf die Kontrolle und lobte die Arbeit der Polizei. Die Sicherheit der Menschen im Straßenverkehr hat in der Landeshauptstadt für die Polizei Düsseldorf höchste Priorität. Daher zeigt die Polizei bei Menschen, die sich rücksichtslos im Straßenverkehr verhalten und den Verkehrsraum für ihre Zwecke missbrauchen, „Null-Toleranz“.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% der Gesamtzahl ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








