Erfolgreicher Schlag gegen Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung: Beamte finden Personen ohne Aufenthaltsgenehmigung und nicht angemeldete Prostitution in den Salons.
Polizei durchsucht Massagesalons in Bochum, Herne und Witten

Bochum, Herne, Witten (ost)
Erfolgreicher Schlag gegen den Menschenhandel und die sexuelle Ausbeutung: Das Polizeipräsidium Bochum hat zusammen mit seinen Partnern mehrere Massagestudios in Bochum, Herne und Witten durchsucht. Die Aktion wurde von Europol und dem BKA koordiniert.
Gemeinsam mit den Zollbehörden, den örtlichen Ordnungs- und Ausländerbehörden sowie dem Bauamt der Stadt Bochum durchsuchte die Polizei am 10. Juni sieben Massagestudios – vier in Bochum, drei in Herne und eins in Witten. Die Hilfsorganisation „Fachstelle eine Welt des evangelischen Kirchenkreises Herne“ kümmerte sich um die Betroffenen nach Abschluss der Maßnahmen.
Der Schwerpunkt der Aktion, die von Europol und dem BKA koordiniert wurde, waren umfangreiche Voruntersuchungen vorausgegangen, die den Verdacht auf Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung und unerlaubte Prostitution erweckt hatten. Es handelt sich um Frauen – vor allem aus Asien -, die unter Vorspiegelung falscher Tatsachen nach Deutschland gebracht und dort sexuell ausgebeutet werden.
Insgesamt wurden in den Massagestudios 15 Personen angetroffen. Die Beamten erstatteten Anzeigen wegen illegalen Aufenthalts und unangemeldeter Prostitution. Das Bauamt musste aufgrund von Baumängeln einschreiten.
Die Durchsuchungen haben den Ermittlern umfangreiche Informationen geliefert, die als Grundlage für weitere Ermittlungen dienen sollen.
Die Ermittlungen des federführenden Kriminalkommissariats 12 dauern an.
Quelle: Presseportal








