Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Polizei ermittelt zu nächtlichem Vorfall in Dormagen

Die Polizei untersucht einen Vorfall, bei dem ein E-Scooter-Fahrer möglicherweise mit einem Auto kollidierte. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Foto: Depositphotos

Dormagen (ost)

Derzeit versucht die Polizei, Klarheit über einen Vorfall zu schaffen, der sich bereits am späten Donnerstagabend, dem 27. August, in Dormagen ereignet hat. Nach den bisherigen Informationen überquerte ein 36-Jähriger gegen 00:50 Uhr einen Fußgängerüberweg in der Walhovener Straße sowie den Straßen An der Wache und Unter den Hecken mit einem E-Scooter, als es möglicherweise zu einem Zusammenstoß mit einem Auto kam. Der leicht verletzte 36-Jährige gab an, dass der Autofahrer nach dem Aufprall seine Fahrt fortgesetzt habe. Während der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der 36-Jährige unter dem Einfluss von Alkohol und anderen Drogen stand.

Der Unfallgegner, ein 18-Jähriger, schildert den Vorfall jedoch anders. Er behauptet, es habe keine Kollision gegeben, sondern der 36-Jährige sei knapp an ihm vorbeigefahren und habe ihn angesprochen, während sein Auto am Überweg wartete. Der Autofahrer sei dem E-Scooter-Fahrer dann gefolgt, woraufhin dieser ihn bedroht, beleidigt und aggressiv angegangen habe, bevor er sich entfernte.

Das Verkehrskommissariat 1 hofft, den Vorfall mit Hilfe von Zeugen aufklären zu können. Personen, die Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02131 3000 oder per E-Mail an poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de zu melden. (-14015)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 wurden in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle registriert. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 13.559 Fälle, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 3.764 Fälle aus, was 0,59% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Todesopfer, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24