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Polizei festnimmt 43-Jährigen nach Schüssen und Widerstand in Müngersdorf

Am Donnerstagabend hat die Polizei in Köln-Müngersdorf einen Radfahrer unter Widerstand festgenommen, der zuvor mit einer Schreckschusspistole geschossen haben soll.

Foto: Depositphotos

Köln (ost)

Am Abend des 16. Juli wurde in Köln-Müngersdorf ein 43-jähriger Radfahrer von der Polizei unter Widerstand festgenommen, nachdem er angeblich mit einer Schreckschusspistole geschossen hatte. Zwei Polizisten wurden bei dem Vorfall leicht verletzt.

Um 19.00 Uhr meldeten Augenzeugen Schüsse im Bereich des Alten Militärrings. Während er vor den Einsatzkräften floh, richtete der Verdächtige die Schusswaffe auf einen Beamten und drückte ab, jedoch löste sich kein Schuss.

Nach einer Kollision mit einem Streifenwagen stürzte der Mann vom Fahrrad. Bei seiner Festnahme leistete er Widerstand und verletzte einen Beamten leicht durch einen Schlag mit der Waffe. Ein weiterer Polizist verletzte sich ebenfalls leicht während der Verfolgung. Beide blieben einsatzfähig. Der Verdächtige erlitt nur leichte Schürfwunden. Bisher gibt es keine Hinweise auf eine Gefährdung von Unbeteiligten.

Der 43-Jährige wurde von einer Notärztin untersucht, die die Überprüfung seines Gesundheitszustands und seiner psychischen Verfassung einleitete. Die Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte dauern an. (as/ts)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 357 im Jahr 2022 auf 443 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Darunter waren 458 männliche Verdächtige, 60 weibliche Verdächtige und 206 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der männlichen Verdächtigen auf 596, die Anzahl der weiblichen Verdächtigen auf 75 und die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen auf 310. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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