Fahndungserfolge nach Diebstahl aus Fahrzeugen in Gelsenkirchen-Resse und Altstadt führen zur Festnahme von vier Tatverdächtigen, Ermittlungen laufen weiter
Polizei Gelsenkirchen verzeichnet doppelten Fahndungserfolg

Gelsenkirchen (ost)
Zwei erfolgreiche Fahndungen wurden von der Polizei Gelsenkirchen innerhalb weniger Stunden in der Nacht von Montag auf Dienstag verzeichnet.
Erstens führten Hinweise von Zeugen in Gelsenkirchen-Resse zur Festnahme von zwei Verdächtigen. Am Montag, dem 14. September 2026, gegen 22.15 Uhr, beobachteten aufmerksame Bürger zwei Männer, die sich verdächtig an geparkten Fahrzeugen in der Raesfelder Straße zu schaffen machten. Während der sofortigen Fahndung trafen die Einsatzkräfte die beiden mutmaßlichen Diebe an. Bei der folgenden Kontrolle wurde gestohlenes Diebesgut entdeckt. Der 18-jährige Essener und der 19-jährige Gelsenkirchener wurden vorübergehend festgenommen.
Nur kurze Zeit später, gegen 23.35 Uhr, meldete ein anderer Zeuge einen laufenden Diebstahl an einem geparkten Lieferwagen in der Altstadt von Gelsenkirchen. Der Zeuge filmte die Tat mit seinem Handy. Obwohl die Verdächtigen bei der Ankunft der ersten Streifenwagen bereits geflohen waren, lieferte das Video entscheidende Hinweise zum Fahrzeug und den Insassen. Bei der gezielten Fahndung stoppten die Polizisten kurz darauf das Fluchtfahrzeug in der Nähe des Tatortes. Im Auto wurde die gesamte Beute sichergestellt. Im Fahrzeug wurden ein 20-jähriger Wittener, ein 34-jähriger Leverkusener sowie ein 19-Jähriger und ein 27-Jähriger ohne festen Wohnsitz in Deutschland angetroffen. Die Insassen des Fahrzeugs wurden zur Klärung des Falles und für weitere polizeiliche Maßnahmen zur Wache gebracht. Die Ermittlungen in beiden Fällen dauern an.
Die Polizei nutzt diesen doppelten Erfolg erneut, um die Bürgerinnen und Bürger zu warnen: Lassen Sie keine Wertgegenstände unbeaufsichtigt und offen in Ihrem Auto liegen! Ein Fahrzeug ist kein sicherer Aufbewahrungsort.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Autodiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Autodiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 5864 Fälle von Autodiebstahl gemeldet, wobei 1617 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 1815, darunter 1672 Männer, 143 Frauen und 799 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der gemeldeten Fälle auf 6674, wobei 1731 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 1888, darunter 1743 Männer, 145 Frauen und 826 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 die meisten Autodiebstähle in Deutschland mit 7781 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 5.864 | 6.674 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.617 | 1.731 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.815 | 1.888 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.672 | 1.743 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 143 | 145 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 799 | 826 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Mordraten in Deutschland ist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








