Die Polizei Hagen führte einen Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung der Straßenkriminalität durch. Dabei wurden fünf Strafanzeigen gefertigt und zwei Personen vorläufig festgenommen.
Polizei Hagen kontrolliert über 70 Personen

Hagen (ost)
Die Polizei Hagen führte am Donnerstag (08.10.2026) einen Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung der Straßenkriminalität unter dem Motto “Besser ohne Messer” durch. Zwischen 15 und 22 Uhr wurden über 70 Personen kontrolliert. Insgesamt wurden fünf Strafanzeigen erstellt und zwei Personen vorläufig festgenommen.
An dem Einsatz nahmen Kräfte einer Einsatzhundertschaft, mehrere Streifenteams und Mitarbeitende des städtischen Ordnungsdienstes teil. Die Kontrollen konzentrierten sich hauptsächlich auf das Umfeld des Hagener Hauptbahnhofs, Wehringhausen und verschiedene Bereiche der Innenstadt.
Schon bei der Aufklärung des Bahnhofsumfeldes identifizierten zivile Einsatzkräfte mehrere polizeibekannte Personen. Während der folgenden Kontrollen wurden unter anderem zwei Verstöße gegen bestehende Bereichsbetretungsverbote festgestellt. Gegen einen 29-Jährigen leiteten die Beamten ein Strafverfahren wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Cannabis ein. Zudem wurde ein Bereichsbetretungsverbot gegen ihn ausgesprochen.
Zwei Männer im Alter von 27 und 35 Jahren wurden wegen des Verdachts des unerlaubten Aufenthalts vorläufig festgenommen. Im weiteren Verlauf des Einsatzes kontrollierten die Beamten unter anderem im Volkspark, im Volmepark, auf der Elberfelder Straße und am Friedrich-Ebert-Platz.
Bei den Kontrollen wurden keine verbotenen Messer oder andere Waffen gefunden. Die Einsatzkräfte konnten während des Einsatzes wichtige polizeiliche Erkenntnisse sammeln.
Die Polizei Hagen wird ihre Schwerpunkteinsätze auch zukünftig fortsetzen, um Straftaten frühzeitig zu bekämpfen, konsequent gegen Rechtsverstöße vorzugehen und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu stärken. (sch)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenvergehen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen war im Jahr 2022 mit 56.367 höher als im Jahr 2023 mit 57.879. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei 49.610 Männer im Jahr 2022 und 51.099 Männer im Jahr 2023 erfasst wurden. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von aufgezeichneten Drogenfällen mit insgesamt 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt







