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Polizei Hamm Kontrolldruck hochhalten

Die Polizei Hamm verstärkte am Dienstag, 10. März, die Präsenz in der Innenstadt und führte Kontrollen in verschiedenen Bereichen durch. Dabei lag der Fokus auch auf der Waffen- und Messerverbotszone.

Foto: Depositphotos

Hamm (ost)

Am Dienstag, den 10. März, hat die Polizei Hamm erneut eine erhöhte Präsenz in der Innenstadt von Hamm gezeigt und Kontrollen in den Nordringanlagen und im Bahnhofsviertel durchgeführt. Dabei lag ein besonderes Augenmerk auf der Waffen- und Messerverbotszone.

Um die Verkehrsunfallbekämpfung zu verstärken, erhielten die Beamten Unterstützung von Kräften der Bereitschaftspolizei.

Neben vielen Gesprächen im Bahnhofsviertel und der Innenstadt wurden im Zeitraum von 11 bis 19 Uhr über 80 Personen überprüft. Insbesondere wurde auf die Einhaltung der Waffen- und Messerverbotszone geachtet. Sechs Personen wurden im Bahnhofsviertel mit Messern gefunden und festgenommen. Gegen sie wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen erstellt.

In den Nordringanlagen wurden etwa 50 Personen kontrolliert. Neben fünf Strafanzeigen und Sicherstellungen von Kokain oder Heroin wurde auch eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz erstellt. Eine Person führte ein nicht deklariertes Pfefferspray bei sich.

Bei den zusätzlichen Verkehrskontrollen wurden insgesamt 49 Ordnungswidrigkeiten geahndet, wie zum Beispiel Verstöße gegen die Gurtpflicht, das Handyverbot oder Geschwindigkeitsüberschreitungen.

Die Polizei Hamm wird auch weiterhin den Druck der Kontrollen im Stadtzentrum aufrechterhalten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56367 und stieg im Jahr 2023 auf 57879. Von den Verdächtigen waren 2022 49610 männlich und 6757 weiblich, während es 2023 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen im Jahr 2023, 73917 in Nordrhein-Westfalen, zeigt sich, dass diese Region eine der am stärksten betroffenen Regionen in Deutschland ist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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