Einsatzkräfte nehmen Männer in Gewahrsam und ahnden zahlreiche Verstöße. Polizisten sichern illegale Vapes und schließen Imbiss wegen Hygienemängel.
Polizei Köln kontrolliert Kriminalitätsschwerpunkte

Köln (ost)
Beamte der Polizei Köln, der Stadt Köln, des Amtes für Arbeitsschutz, der Familienkasse NRW und des Hauptzollamtes haben am Donnerstag (15. Oktober) bei Kontrollen an Kriminalitätsschwerpunkten in der Innenstadt und im Rechtsrheinischen zwei Männer festgenommen und zahlreiche Verstöße geahndet. Bei der Aktion im Rahmen des Projekts “Fokus Sicherheit” waren insgesamt 90 Polizistinnen und Polizisten in Uniform und Zivil beteiligt. Es wurden auch Kioske, Imbissbetriebe und Spielhallen kontrolliert.
Die Polizeibeamten überprüften insgesamt 134 Personen, erteilten 84 Platzverweise und nahmen zwei Männer (30, 33) fest, die trotz Betretungs- und Aufenthaltsverbot am Ebertplatz waren. Zusätzlich leiteten die Einsatzkräfte zwei Strafverfahren wegen des Verdachts der Unterschlagung sowie mehrere Verfahren wegen Verstößen gegen das Arzneimittelgesetz und das Konsumcannabisgesetz ein. Bei den Kontrollen im rechtsrheinischen Stadtgebiet stellten die Polizisten auch illegale THC-haltige Vapes sicher. Parallel zu den polizeilichen Maßnahmen überprüften Mitarbeiter der beteiligten Behörden verschiedene Gewerbebetriebe. Dabei wurden Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz, gewerberechtliche Vorschriften und Arbeitsschutzbestimmungen festgestellt. Bei Testkäufen in Kiosken ahndete der Kommunale Ordnungsdienst insgesamt acht Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz, nachdem Tabakwaren oder Alkohol an Minderjährige abgegeben worden waren. Die Kämmerei hat in Gaststätten und Spielhallen gepfändet und so insgesamt 240.000 Euro an offenen Forderungen eingetrieben. Mitarbeiter der Lebensmittelüberwachung schlossen einen Imbiss wegen schwerwiegender Hygienemängel, darunter Mäusebefall. (cw/ts)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle von 63352 auf 65532 stieg, blieb die Anzahl der Verdächtigen mit 56367 im Jahr 2022 und 57879 im Jahr 2023 relativ konstant. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen sank von 49610 auf 51099, während die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 6757 auf 6780 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, die die höchste Anzahl an Drogenfällen verzeichneten, liegt Nordrhein-Westfalen immer noch unter dem Spitzenreiter mit 73917 Fällen im Jahr 2023.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








