Polizistinnen und Polizisten sorgen mit Fahrrädern für Sicherheit im Straßenverkehr und führen Verkehrskontrollen durch, um die Aufmerksamkeit aller Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen.
Polizei Mönchengladbach, Fahrradstaffel für Verkehrssicherheit

Mönchengladbach (ost)
Seit kurzem sind Polizistinnen und Polizisten der Direktion Verkehr der Polizei Mönchengladbach mit dem Zweirad auf den Straßen Mönchengladbachs unterwegs, um mit einem zusätzlichen Baustein für Sicherheit im Straßenverkehr zu sorgen. Die Vorteile des Fahrrades als Fortbewegungsmittel liegen dabei auf der Hand: Unterwegs auf Augenhöhe – Bürgernähe schaffen und dabei Staus umgehen, innerstädtische Bereiche bestreifen, gezielt, dynamisch und mobil gegen Verkehrsverstöße vorgehen, – und das ganze kostengünstiger und umweltfreundlicher als mit dem Streifenwagen. Diesen Mehrwert hat auch Polizeipräsident Stephan Zenker kurz nach seiner Amtseinführung erkannt und sich gemeinsam mit EPHKin Melanie Brandtner, stellvertretende Direktionsleiterin Verkehr bei der Polizei Mönchengladbach, für die Beschaffung von Ausrüstung für die radfahrenden Polizistinnen und Polizisten stark gemacht.
Im Rahmen der Roadpol-Initiative „Two-Wheeler“ führten sie am 3. Juni zahlreiche Verkehrskontrollen durch. Im Fokus standen dabei E-Scooter sowie Pedelec- und Radfahrende – Verkehrsteilnehmende, die auf zwei Rädern unterwegs sind. Durch Maßnahmen wie diese soll die Sicherheit im innerstädtischen Mischverkehr auch in Zukunft spürbar erhöht werden. Auch Polizeipräsident Stephan Zenker machte sich vor Ort ein Bild an der Kontrollstelle und ging mit den Polizistinnen und Polizisten sowie den Rheydter Bürgerinnen und Bürgern in den Austausch. Stephan Zenker betont: „Zweiradfahrende sind bei Verkehrsunfällen besonders gefährdet – es kommt daher darauf an, die Aufmerksamkeit aller Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen – genau deshalb nutzen wir die gesamte Bandbreite unserer uniformierten und zivilen Kontrollen.“
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792, waren übrige Sachschadensunfälle, was 87,36% entspricht. In der Ortslage innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Tote, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








