Ein 39-jähriger lettischer Staatsangehöriger beging mehrere Ladendiebstähle im Kölner Hauptbahnhof. Nach drei Diebstählen wurde er von der Bundespolizei festgenommen.
Polizei nimmt Ladendieb in Köln fest

Köln (ost)
Am letzten Samstag (31. Januar) soll ein 39-jähriger Mann aus Lettland im Hauptbahnhof Köln mehrere Ladendiebstähle begangen haben, bei denen insgesamt etwa 187 Euro Schaden entstanden ist. Nachdem er zweimal entkommen konnte, wurde er schließlich nach dem dritten Diebstahl von der Bundespolizei festgenommen.
Am Vormittag kam es innerhalb kurzer Zeit zu drei Diebstählen in verschiedenen Geschäften im Kölner Hauptbahnhof. Eine unbekannte Person stahl zunächst fünf Halsketten im Wert von 102 Euro aus einem Schmuckladen und entkam. Danach begab sie sich in eine Drogerie und klaute ein Parfüm im Wert von etwa 50 Euro. Obwohl das Personal sie beide Male entdeckte, konnte sie zunächst fliehen. Erst beim dritten Diebstahl in einer Parfümerie wurde der Täter erwischt.
Um 11:05 Uhr wurden Beamte der Bundespolizei um Hilfe nach einem Ladendiebstahl in einer Drogerie im Kölner Hauptbahnhof gebeten. Der Dieb war auf der Flucht. Gleichzeitig gab es eine weitere Meldung über einen Diebstahl in einer Parfümerie.
Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass der Mann die Drogerie betreten, ein Parfüm genommen, es ausgepackt und in seine Jackentasche gesteckt hatte. Danach ging er zur Getränkeabteilung, nahm Milch, bezahlte sie an der Kasse und verließ den Laden, ohne für das Parfüm zu zahlen. Kurz darauf wurde er von einem Mitarbeiter angesprochen, es kam zu einem Streitgespräch und der Unbekannte flüchtete.
Er ging in eine nahegelegene Parfümerie, nahm ein weiteres Parfüm aus dem Regal und verließ den Laden. Auch hier konnte er zunächst fliehen, wurde aber kurz darauf von Einsatzkräften in der Nähe gefunden und zur Wache gebracht.
Während der polizeilichen Maßnahmen erschien eine Mitarbeiterin eines Schmuckladens auf der Wache. Sie berichtete, dass sie beobachtet hatte, wie der Unbekannte fünf Ketten von einem Ständer nahm und aus dem Laden rannte. Die Verkäuferin folgte ihm und griff nach seinem Arm. Daraufhin ließ er die Ware los und flüchtete erneut.
Daher ergab sich der Verdacht des Diebstahls in drei Fällen.
Die Polizei identifizierte den Unbekannten und überprüfte die Daten des 39-jährigen Letten im polizeilichen System. Der obdachlose Mann ist der Polizei im Bereich Eigentumskriminalität bekannt und wurde bereits mehrmals deswegen verurteilt.
Die Polizisten nahmen den Dieb fest und brachten ihn in Gewahrsam. Er muss sich nun vor Gericht für die Diebstähle verantworten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532, während die Anzahl der Verdächtigen von 56367 auf 57879 stieg. Von den Verdächtigen waren 49610 männlich und 6757 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Nordrhein-Westfalen bleibt somit die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








