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Polizei stellt drei Jugendliche nach versuchtem Autoaufbruch in Dortmund-Körne

Drei Jugendliche wurden nach einem versuchten Autoaufbruch in Dortmund-Körne von der Polizei gestellt, zwei sind weiterhin flüchtig.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Fortlaufende Nummer: 0747

Am Nachmittag des Dienstags (8. September) haben fünf Jugendliche auf einem Schotterparkplatz am Körner Hellweg in Dortmund-Körne ein Auto aufgebrochen. Polizeikräfte haben drei der fünf Verdächtigen noch am Tatort festgenommen, zwei sind immer noch auf der Flucht.

Nach ersten Erkenntnissen hat ein 26-jähriger Dortmunder gegen 15 Uhr fünf Jugendliche in seinem Auto beobachtet, das er zuvor an dem oben genannten Ort geparkt hatte. Als er sie ansprach, flüchteten drei sofort, zwei weitere konnte er zusammen mit einem anderen Zeugen daran hindern, zu fliehen, bis die Polizei eintraf.

Im Rahmen der sofortigen Fahndungsmaßnahmen trafen die Einsatzkräfte einen weiteren Verdächtigen, dessen äußeres Erscheinungsbild der Beschreibung des Täters entsprach, in der Nähe an.

Bei der anschließenden Durchsuchung der Verdächtigen haben die Polizisten zwei Mobiltelefone sowie ein Paar Handschuhe gefunden und sichergestellt.

An dem Auto des Geschädigten lehnte zudem ein gestohlener E-Scooter, den die Beamten ebenfalls sicherstellten.

Zwei der drei Jugendlichen im Alter von 16 bis 17 Jahren wurden nach Feststellung ihrer Personalien vor Ort freigelassen. Einen 16-jährigen Dortmunder haben die Einsatzkräfte zwecks einer erkennungsdienstlichen Behandlung bei der Kriminalpolizei mitgenommen und nach Abschluss aller erforderlichen Maßnahmen freigelassen.

Die Ermittlungen zu den anderen Verdächtigen dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten männlichen Verdächtigen waren. Im Jahr 2023 waren 596 Verdächtige männlich, 75 weiblich und 310 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 registrierte Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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