Nach einem Diebstahl auf einer Baustelle in Dortmund-Brechten wurden zwei Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Die Männer hatten Kupferrohre und Kabel gestohlen.
Polizei stellt zwei Tatverdächtige nach Diebstahl auf Baustelle in Dortmund-Brechten

Dortmund (ost)
Lfd. Nr.: 0296
Nach einem Diebstahl wurden die Täter in der Nacht zum Mittwoch (08. April 2026) in Brechten sofort festgenommen. Die Polizei konnte zwei Verdächtige vorläufig festnehmen, die auf einer Baustelle gestohlen haben sollen.
Um 01:10 Uhr erhielt die Polizei Hinweise auf zwei Männer, die sich unbefugt auf einer Baustelle im Bereich Schiffhorst/Freie Scholle aufhielten und dort Gegenstände gestohlen haben sollen. Eine aufmerksame Zeugin hatte die Situation beobachtet und sofort den Notruf gewählt.
Die Polizei traf kurz darauf am Ort des Geschehens ein und konnte zwei Männer in unmittelbarer Nähe der Baustelle finden und überprüfen. Einer ist 20 Jahre alt und stammt aus Dortmund, der andere ist 21 Jahre alt und hat keinen festen Wohnsitz. Beide hatten schmutzige Hände und Kleidung, was darauf hindeutet, dass sie sich auf dem Baugelände aufgehalten haben. Außerdem trugen sie Rucksäcke, in denen sich Kupferrohre und Kabel befanden.
Die Polizei sicherte die gefundenen Gegenstände sowie mögliche Tatwerkzeuge. Die Verdächtigen wurden ins Zentrale Polizeigewahrsam gebracht. Bei einer Durchsuchung des Baugeländes konnten keine weiteren Personen gefunden werden.
Den bisherigen Informationen zufolge gelangten die Verdächtigen in den umzäunten Rohbau und stahlen Metallteile, die sie vor Ort zerkleinerten, um sie leichter abtransportieren zu können. Die Kriminalpolizei sicherte Spuren am Tatort.
Die Ermittlungen, insbesondere zur genauen Schadenshöhe und möglichen weiteren Taten, dauern an. Die Polizei prüft auch Hinweise auf weitere Straftaten im Zusammenhang mit einem der Verdächtigen.
Es lagen keine besonderen Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft vor. Die Polizei erstattete Anzeige wegen des besonders schweren Diebstahls.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der männlichen Verdächtigen auf 596, weiblichen Verdächtigen auf 75 und nicht-deutschen Verdächtigen auf 310. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








