Gegen 3.30 Uhr in der Nacht zu Mittwoch (4. November) geriet der 25-Jährige unter Drogenverdacht. Sein Fahrzeug war nicht versichert.
Polizei stoppt E-Scooterfahrer in Bergheim-Niederaußem

Bergheim (ost)
In der Nacht zum Mittwoch (4. November) hielten Polizeikräfte in Bergheim-Niederaußem einen 25-jährigen E-Scooterfahrer an. Der Mann steht im Verdacht, unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gefahren zu sein. Für das Elektrokleinstfahrzeug besteht außerdem kein Versicherungsschutz.
Um etwa 3.30 Uhr befanden sich die Beamtinnen und Beamten auf der Dormagener Straße. Dabei sahen sie, wie ein E-Scooterfahrer die Straße bei roter Fußgängerampel überquerte. Sie hielten ihn an und unterzogen ihn einer Kontrolle. Dabei bemerkten die Einsatzkräfte bei dem 25-Jährigen einen starken Cannabisgeruch und gerötete Bindehäute. Darüber hinaus stellten sie fest, dass für das Elektrokleinstfahrzeug keine Versicherung bestand.
Die Polizeikräfte ordneten eine Blutprobe an, die auf einer Polizeiwache von einem Arzt entnommen wurde. Sie untersagten dem Mann, weiterzufahren, und fertigten entsprechende Anzeigen an. Die weiteren Ermittlungen wurden von den Beamtinnen und Beamten des Verkehrskommissariats aufgenommen. (jus)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
In Nordrhein-Westfalen stieg die Zahl der registrierten Drogendelikte von 70.510 im Jahr 2022 auf 73.917 im Jahr 2023, ein Anstieg um rund 4,8 Prozent. Damit verzeichnete Nordrhein-Westfalen 2023 die meisten Fälle aller Bundesländer. Die Zahl der aufgeklärten Fälle erhöhte sich von 63.352 auf 65.532, die der Tatverdächtigen von 56.367 auf 57.879. Unter den Tatverdächtigen waren 2022 insgesamt 49.610 Männer und 6.757 Frauen; 2023 waren es 51.099 Männer und 6.780 Frauen. Die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen stieg von 16.655 auf 18.722.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
In Nordrhein-Westfalen wurden im Jahr 2023 insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle registriert. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden (9,92 %), 13.559 schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden (2,13 %), 3.764 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0,59 %) und 556.792 übrige Sachschadensunfälle (87,36 %). Für die Ortslage wurden 55.296 Unfälle innerorts (8,68 %), 17.437 außerorts ohne Autobahnen (2,74 %) und 6.889 auf Autobahnen (1,08 %) erfasst. Bei den Unfällen kamen 450 Menschen ums Leben, 11.172 wurden schwer und 68.000 leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








