Ein 37-jähriger Mann wurde im Nordring-Park angegriffen. Täter flüchtig, Opfer außer Lebensgefahr. Mordkommission ermittelt.
Polizei sucht Zeugen in Hamm-Parkanlage nach versuchtem Tötungsdelikt

Dortmund (ost)
Fortlaufende Nummer: 0461
Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Dortmund und der Polizei Dortmund
Am Montagabend (8.6.) ereignete sich ein versuchtes Tötungsdelikt im Nordring-Park in Hamm. Ein 37-jähriger Mann aus Hamm wurde verletzt. Der Täter, der unbekannt ist, flüchtete. Die Staatsanwaltschaft und die Polizei suchen nach Zeugen.
Nach bisherigen Informationen kam es gegen 21:30 Uhr zu einem verbalen Streit zwischen zwei Männern. Anschließend griff der eine Mann den 37-Jährigen mit einem unbekannten Gegenstand am Hals an. Der Täter floh vom Tatort. Der Verletzte begab sich eigenständig in ein Krankenhaus. Es bestand keine Lebensgefahr für den Mann.
Zur weiteren Untersuchung hat das Polizeipräsidium Dortmund eine Mordkommission eingesetzt.
Die Staatsanwaltschaft und die Polizei ermitteln nun unter anderem wegen des versuchten Tötungsdelikts.
Hinweise von Zeugen nimmt die Kriminalwache unter der Rufnummer 0231/132-7441 entgegen.
Hinweis für Medienvertreter: Presseauskünfte werden ausschließlich von Staatsanwältin Frau Yazir unter der Rufnummer 0231/92626121 erteilt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 registrierte Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








