Ein unbekannter Mann stiehlt Waren in einem Supermarkt und bedroht einen Zeugen mit einem Messer während seiner Flucht.
Polizei sucht Zeugen nach Diebstahl in Eschweiler

Eschweiler (ost)
Am Montag (10.08.26) hat ein bisher unbekannter Individuum in einem Supermarkt an der Auerbachstraße Artikel gestohlen. Während der Flucht bedrohte er eine Person mit einem Messer.
Nach bisherigen Informationen sah ein Kaufhausdetektiv gegen 14 Uhr, wie der Mann verschiedene Artikel in eine Tasche steckte und dann den Kassenbereich passierte, ohne zu bezahlen. Der Kaufhausdetektiv sprach ihn an. Es kam zu einem kurzen Kampf. Der Verdächtige konnte sich losreißen und floh aus dem Geschäft.
Auf einem Feldweg hinter dem Supermarkt bedrohte der Mann den Kaufhausdetektiv mit einem Messer. Danach floh er in Richtung Franz-Liszt-Straße/ Hehlrather Straße. Dort verlor der Kaufhausdetektiv den Sichtkontakt. Der Verdächtige soll etwa 1,80 m groß sein und dunkle Kleidung tragen. Er hatte eine Tragetasche bei sich. Zeugenberichten zufolge soll er ein nordafrikanisches Aussehen haben, eine Brille und einen Bart tragen.
Die Polizei sucht Personen, die den Mann im Bereich des Supermarktes, auf dem Feldweg oder während seiner weiteren Flucht gesehen haben oder Informationen zu seiner Identität geben können.
Hinweise nimmt das zuständige Kriminalkommissariat unter 0241-9577 33301 entgegen. Außerhalb der Bürozeiten können Sie sich bei der Kriminalwache unter 0241-9577 34210 melden. (sk)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 458 Männer und 60 Frauen im Jahr 2022, während es 596 Männer und 75 Frauen im Jahr 2023 waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen einen signifikanten Anteil an den Mordfällen im Land ausmacht.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








