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Polizei sucht Zeugen nach versuchtem Raub in Gelsenkirchen-Ückendorf

Am Samstag wurden zwei Jugendliche Opfer eines Raubversuchs. Täter flüchteten ohne Beute. Polizei bittet um Hinweise.

Foto: Depositphotos

Gelsenkirchen (ost)

Am Samstag, den 21.03.2026, um 15:39 Uhr wurden ein 14-jähriger und ein 15-jähriger Gelsenkirchener zum Opfer eines versuchten Raubes. Die beiden Jungen befanden sich auf der Almastraße in der Nähe der dortigen Trasse, als sie von zwei anderen Jungen angesprochen, festgehalten und nach Wertgegenständen durchsucht wurden. Nachdem eines der Opfer erwähnte, die Polizei gerufen zu haben, schlug einer der Täter ihm mit der Faust ins Gesicht. Beide Täter flüchteten dann ohne Beute zu Fuß in Richtung Ückendorfer Straße. Eine Fahndung nach den beiden verlief ergebnislos. Die Beschreibung der Täter lautet wie folgt: 1. Verdächtiger: männlich, ca. 13 Jahre alt, ca. 150 cm groß, schwarze Haare, Seitenscheitel und Seiten rasiert, schwarze Jacke, schwarze Hose, weiße Airpods 2. Verdächtiger: männlich, ca. 16 Jahre alt, ca. 175 cm groß, schwarze lockige Haare, graue Sweatshirtjacke von Under Armour, schwarze Hose, schwarze Schuhe Die Polizei bittet nun um Zeugenhinweise. Wer hat zur Tatzeit etwas Auffälliges beobachtet oder kann Informationen zu den beiden Verdächtigen geben? Hinweise können telefonisch an das zuständige Kriminalkommissariat 15 unter der Rufnummer 0209 365 7512 oder an die Kriminalwache unter der Rufnummer 0209 365 8240 gemeldet werden.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103. Davon waren 7238 männlich, 835 weiblich und 3590 nicht-deutsch. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Raubüberfälle mit insgesamt 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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