Ein Unbekannter versuchte einen 19-Jährigen zu berauben, der die Polizei informierte. Der Täter wird als ca. 170 cm groß mit dunklem Hauttyp und kurzen Vollbart beschrieben.
Polizei sucht Zeugen nach versuchtem Raub in Kamp-Lintfort

Kamp-Lintfort (ost)
Am Samstag (10.10.) versuchte ein Fremder gegen 14:20 Uhr auf der Ringstraße einen 19-Jährigen zu überfallen.
Der Bewohner von Kamp-Lintfort stand in der Nähe des Eingangs eines Lebensmittelmarktes und rauchte eine Zigarette. Der unbekannte Verdächtige näherte sich dem 19-Jährigen und forderte ihn unter Vorhalt eines Messers auf, ihm eine Zigarette zu geben. Der 19-Jährige lehnte die Forderung ab und drohte damit, die Polizei zu rufen.
Daraufhin rannte der Unbekannte in Richtung Friedrichstraße davon. Der Täter wird als etwa 170 cm groß, dunkler Hauttyp und kurzer Vollbart beschrieben. Er trug eine dunkle Jogginghose und einen dunklen Kapuzenpullover.
Die Kriminalpolizei führt nun Ermittlungen durch und bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen über den Unbekannten haben, sich telefonisch mit der Polizeiwache West in Kamp-Lintfort unter Tel.: 02842/ 934-0 in Verbindung zu setzen.
EG/261010-1430
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in ganz Deutschland mit 12625 Fällen. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 im Jahr 2022 auf 7478 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 im Jahr 2022 auf 9103 im Jahr 2023, wobei die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 3590 auf 4163 stieg.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671. Darunter waren 458 männliche Verdächtige, 60 weibliche Verdächtige und 206 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der männlichen Verdächtigen auf 596, die weiblichen Verdächtigen auf 75 und die nicht-deutschen Verdächtigen auf 310. Trotz des Anstiegs bleibt Nordrhein-Westfalen nicht die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, da dort insgesamt 470 Fälle verzeichnet wurden.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt







