Am Montagnachmittag erhielt die Polizei einen Hinweis auf einen psychisch auffälligen Mann mit Messer in der Innenstadt. Die Beamten setzten Reizstoffspray ein, um den Mann zu überwältigen.
Polizei überwältigt bewaffneten Mann in Bad Oeynhausen

Bad Oeynhausen (ost)
Am Montag Nachmittag gegen 16:00 Uhr wurde der Polizei-Leitstelle Minden von Passanten gemeldet, dass sich eine offensichtlich psychisch auffällige Person mit einem Messer in der Bad Oeynhausener Innenstadt aufhält.
Im Zuge der Fahndung konnte die Polizei den Mann im Bereich Westkorso / Luisenstraße finden und ansprechen. Der Mann bedrohte die Polizeibeamten mehrmals mit dem Messer und weigerte sich, es abzulegen, trotz wiederholter Aufforderungen. Die Beamten drohten daraufhin mit dem Einsatz ihrer Schusswaffen und forderten den Mann erneut auf, das Messer wegzulegen. Der Mann ignorierte die Aufforderungen und entfernte sich stattdessen zu Fuß in Richtung Kurpark.
Die Einsatzkräfte verfolgten den Mann und konnten ihn kurz darauf erneut stellen. Als der Mann erneut bedrohlich wurde, setzten die Beamten ein Reizstoffsprühgerät ein, um einen möglichen Angriff abzuwehren. Daraufhin ließ der Mann das Messer fallen und ging zu Boden, wo er von den Einsatzkräften überwältigt und fixiert wurde.
Der Mann ist 43 Jahre alt und lebt in Bad Oeynhausen. Ein Bereitschaftsarzt entnahm ihm auf der Polizeiwache eine Blutprobe. Aufgrund seines psychischen Zustandes wurde der Mann später zwangsweise in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.
Bei dem Einsatz wurden weder Polizeibeamte noch unbeteiligte Personen verletzt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 waren 596 der Verdächtigen männlich, im Vergleich zu 458 im Jahr 2022. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Trotz dieser Zunahme liegt Nordrhein-Westfalen immer noch unter der Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, wo 470 Fälle registriert wurden.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








