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Polizei untersagt LKW-Weiterfahrt in Essen

Am Dienstagmittag (3. November) waren gegen 12:10 Uhr rund 25 Tonnen Stahlrohre auf dem Anhänger verrutscht. Dem 59-jährigen Fahrer droht ein Ordnungswidrigkeitenverfahren.

Gewölbte Plane / © Polizei Essen
Foto: Presseportal.de

Essen (ost)

45329 E.-Altenessen-Nord: Auf der Gladbecker Straße fiel Polizisten am Dienstagmittag (3. November) ein LKW aus Slowenien auf, bei dem sich die Anhängerplane verdächtig nach außen wölbte. Die Beamten nahmen dies zum Anlass, das Fahrzeug näher zu überprüfen.

Gegen 12:10 Uhr entdeckten die Einsatzkräfte den slowenischen Sattelzug, während sie in Altenessen-Nord auf Streife waren. Am Anhänger wölbte sich die Plane deutlich nach außen. Für eine Verkehrskontrolle stoppten die Beamten den LKW in der II. Schnieringstraße. Die Ladung von rund 25 Tonnen Stahlrohren war während der Fahrt ins Rutschen geraten.

Bei der Überprüfung erkannten die Polizisten, dass die Ladung unzureichend gesichert war. Außerdem waren zur Sicherung weder rutschhemmende Materialien noch Keile eingesetzt worden. Schließlich waren aufgrund des massiven Gewichts Teile der hölzernen Unterlegskonstruktion gebrochen. Die Beamten verboten die Weiterfahrt.

Aktuell organisiert die verantwortliche Firma ein Ersatzfahrzeug, damit die Ladung ordnungsgemäß weitertransportiert werden kann. Die II. Schnieringstraße bleibt auf unbestimmte Zeit gesperrt. Die Ermittlungen ergaben, dass der LKW bereits in Slowenien gestartet war. Dass auf der Fahrt nach Deutschland nichts geschah, war einer großen Portion Glück zu verdanken. Gegen den 59-jährigen Fahrer des Sattelzugs wird ein entsprechendes Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. /aro

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 wurden in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle registriert. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden (9,92 %), 13.559 schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden (2,13 %), 3.764 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0,59 %) und 556.792 übrige Sachschadensunfälle (87,36 %). Nach Ortslage wurden 55.296 Unfälle innerorts (8,68 %), 17.437 außerorts ohne Autobahnen (2,74 %) und 6.889 auf Autobahnen (1,08 %) ausgewiesen. Bei den Unfällen kamen 450 Menschen ums Leben, 11.172 wurden schwer und 68.000 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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