Drei Männer in U-Haft nach Betäubungsmittel-Durchsuchungseinsatz. Verdacht auf Drogenhandel im Internet.
Polizeiaktion in Mönchengladbach

Mönchengladbach (ost)
Bei einer umfassenden Ermittlung hat die Polizei Mönchengladbach am Freitag, dem 14. August, drei Männer (21, 23, 23) vorläufig festgenommen, die verdächtigt werden, mit Betäubungsmitteln und Cannabis zu handeln.
Nachdem die Durchsuchungsbeschlüsse bei der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach und dem Amtsgericht Mönchengladbach erwirkt wurden, vollstreckten die Beamten diese in vier Wohnungen an der Karlstraße und der Hövelstraße. Das Ermittlungs- und Festnahmeteam der Polizei stellte Betäubungsmittel, Cannabis, eine vierstellige Summe Bargeld sowie typische Verpackungsmaterialien und Utensilien wie Feinwaagen, Beschriftungsgeräte und Druckverschlusstüten sicher.
Die Untersuchungen ergaben, dass das Trio neben dem stationären Handel mit Betäubungsmitteln auch über verschiedene Messengerdienste und Social-Media-Plattformen im Internet Drogen zum Verkauf anbietet.
Die Männer wurden einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehle, woraufhin die drei Beschuldigten in Untersuchungshaft genommen wurden. (ap)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen von 2022 auf 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der aufgeklärten Fälle von 63.352 auf 65.532 stieg, nahm auch die Anzahl der Verdächtigen von 56.367 auf 57.879 zu. Von den Verdächtigen waren 49.610 männlich, 6.757 weiblich und 16.655 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 73.917 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








