Am Freitagabend kam es zu mehreren Polizeieinsätzen nach Auseinandersetzungen in Stolberg. Die Kriminalpolizei ermittelt zu den verschiedenen Sachverhalten.
Polizeieinsätze in Stolberg

Stolberg (ost)
Am Abend des Freitag (10.07.2026) ereigneten sich mehrere Polizeieinsätze in der Salmstraße. Auslöser waren unter anderem körperliche Auseinandersetzungen und ein Verkehrsunfall.
Zwischen 19:00 Uhr und 23:30 Uhr gingen mehrere Berichte über Schlägereien und Konflikte mit bis zu 50 Personen bei der Polizeileitstelle ein. Als die erste Meldung gegen 19:20 Uhr einging, hatte sich die Situation bereits beruhigt und alle Beteiligten waren verschwunden, bevor die Polizei eintraf.
Gegen 21:30 Uhr wurde erneut eine Schlägerei mit etwa 20 Personen gemeldet. Nach den bisherigen Informationen kam es nach einem Verkehrsunfall mit Sachschaden, bei dem der betrunkene Fahrer flüchten wollte, zu einer Bedrohung. Der Mann bedrohte die junge Frau, die ihn auf sein Fehlverhalten ansprach, angeblich mit einem Messer. Umstehende Personen hielten den 37-jährigen fest, was zu einer Rangelei führte. Dabei wurde ein Mann leicht verletzt.
Als die Polizei am Ort des Geschehens eintraf, fixierten sie den betrunkenen Fahrer, während andere versuchten, ihn zu befreien. Die Beamten brachten eine zweite Person zu Boden, die daraufhin in Gewahrsam genommen wurde.
Im Krankenhaus wurde dem 37-jährigen Unfallbeteiligten eine Blutprobe entnommen.
Gegen 22:40 Uhr meldeten Anwohner erneut eine Schlägerei zwischen mehreren Personen. Die Einsatzkräfte fanden nur einen Geschädigten vor Ort, der von mehreren Personen angegriffen wurde. Die Verdächtigen waren bereits verschwunden.
Am Freitagabend herrschte insgesamt eine angespannte Stimmung in der Mühle, die durch die starke Präsenz der Polizei über mehrere Stunden unter Kontrolle gehalten werden konnte.
Die Kriminalpolizei hat nun mit den Ermittlungen zu den verschiedenen Vorfällen begonnen. Es wurden Anzeigen wegen Körperverletzung, Widerstand, versuchter Gefangenenbefreiung, Gefährdung des Straßenverkehrs und Bedrohung erstattet.
Am Samstag kam es zu Bedrohungen gegen den 37-jährigen Unfallbeteiligten. Sein Auto, das in der Salmstraße geparkt war, wurde erheblich beschädigt. Die Ermittlungen dauern an. (kg)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Fälle aus, was 2.13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3764 Fällen registriert, was 0.59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (87.36%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17437 Unfälle (2.74%) und auf Autobahnen 6889 Unfälle (1.08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11172 Schwerverletzte und 68000 Leichtverletzte auf den Straßen von Nordrhein-Westfalen.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)







