Bundespolizei vollzieht Gewahrsam nach Widerstand, Körperverletzung und Beleidigung eines Mannes durch Zwangsanwendung.
Polizeieinsatz am Dortmunder Hauptbahnhof

Dortmund (ost)
Am frühen Morgen des 29. Juni trafen Beamte der Bundespolizei am Hauptbahnhof in Dortmund auf einen Mann. Nachdem er den Polizisten Widerstand geleistet hatte, ignorierte er den Platzverweis, spuckte einen Reisenden an und beleidigte ihn, wodurch die Beamten letztendlich gezwungen waren, den Platzverweis gewaltsam durchzusetzen.
Um 01:30 Uhr trafen die Einsatzkräfte den 38-jährigen Mann erstmals vor einem Supermarkt am Dortmunder Hauptbahnhof an. Zuvor hatte es eine laute verbale Auseinandersetzung gegeben. Da der deutsche Staatsbürger nicht zur Ruhe kam und sich weigerte, seine Identität preiszugeben, brachten ihn die Beamten zur Wache. Auf dem Weg dorthin verweigerte der Mann aus Werne jegliche Zusammenarbeit, woraufhin die Einsatzkräfte ihn an den Armen packten. Er riss sich los und versuchte, sich der Richtung zu widersetzen. Daraufhin brachten ihn die Polizisten zu Boden und legten ihm Handschellen an. Nachdem er in den Diensträumen belehrt worden war, konnten die Beamten die Identität des Beschuldigten zweifelsfrei anhand eines Fingerabdruckscans feststellen. Er wollte sich nicht zu den Vorfällen äußern, weshalb die Beamten ihn mit einem Platzverweis für den Dortmunder Hauptbahnhof entließen.
Nur wenige Stunden später, gegen 03:50 Uhr, meldete ein Zeuge eine Auseinandersetzung auf dem Bahnsteig am Gleis 31, bei der sich der Deutsche erneut auffällig verhielt. Er beleidigte einen 27-Jährigen verbal und spuckte ihm ins Gesicht. Da er sich nicht beruhigen ließ, brachten ihn die Beamten in Gewahrsam.
In beiden Fällen leitete die Bundespolizei Ermittlungsverfahren ein.
Quelle: Presseportal








