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Polizeieinsatz am Hagener Hauptbahnhof

Erfolgreiche Personen- und Fahrzeugkontrollen durch Schwerpunktdienst und Kriminalpolizei.

Foto: unsplash

Hagen (ost)

Am Samstagabend und in der Nacht zu Sonntag (01.08.2026 – 02.08.2026) führten uniformierte Beamte des Schwerpunktdienstes zusammen mit zivilen Polizisten der Kriminalpolizei Hagen erneut einen Einsatz zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung am Hauptbahnhof Hagen durch.

Zunächst wurden bei der Überprüfung eines Paares am Parkhaus Mittelstadt sowie einer Frau in der Konkordiastraße Betäubungsmittel von den Polizisten sichergestellt und strafrechtliche Maßnahmen eingeleitet. In beiden Fällen handelt es sich vermutlich um Amphetamin.

Gegen 21.15 Uhr fiel den zivilen Kräften ein Fahrer eines Toyotas mit ausländischem Kennzeichen auf. Das Fahrzeug wurde gestoppt und überprüft. Die Beamten stellten fest, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Daraufhin wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige erstattet.

Kurz vor Mitternacht wurde ein Mann am Zentralen Omnibusbahnhof mit Marihuana erwischt. Auch hier wurde eine Strafanzeige erstellt, die Betäubungsmittel wurden sichergestellt und dem Mann wurde ein Platzverweis erteilt.

Anschließend wurde ein Alarm in der Straße Am Hauptbahnhof gemeldet. Bei der Durchsuchung des Gebäudes wurden keine Hinweise auf Straftaten gefunden. Es stellte sich als Fehlalarm heraus. Während des gesamten Einsatzes wurden zahlreiche Verkehrsverstöße im Bereich des Verwarnungsgeldes geahndet.

Die Zusammenarbeit zwischen den Beamten des Schwerpunktdienstes und der Kriminalpolizei ist ein fester Bestandteil des Sicherheitsprogramms 2026 der Polizei Hagen. Ähnliche Einsätze sind bereits in Planung. (rei)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56.367 im Jahr 2022 und 57.879 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 49.610 Männer und 6.757 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51.099 Männer und 6.780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Trotz des Anstiegs liegt Nordrhein-Westfalen immer noch unter der Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023, die 73.917 Fälle verzeichnete.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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