Ein Drohanruf löste einen Polizeieinsatz an der Heinrich-Böll-Gesamtschule aus. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen „Swatting“ und Störung des öffentlichen Friedens.
Polizeieinsatz an Gesamtschule in Bornheim-Merten

Bornheim (ost)
Wie bereits berichtet, kam es am frühen Donnerstagnachmittag (28.05.2026) zu einem größeren Polizeieinsatz an der Heinrich-Böll-Gesamtschule in Bornheim-Merten, nachdem gegen 13:30 Uhr eine telefonische Drohung bei der Schule eingegangen war. Bei der daraufhin unmittelbar eingeleiteten polizeilichen Überprüfung der Schulgebäude und des Geländes sowie den weiteren Ermittlungen ergaben sich keinerlei Hinweise auf eine Gefahrensituation. (siehe hierzu unsere Pressemeldung vom 28.05.2026, 17:44 Uhr, https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/7304/6284034 )
Im Rahmen der Ermittlungen des Kriminalkommissariats 11 ergaben sich Anhaltspunkte dafür, dass es sich bei dem vorliegenden Geschehen um einen Fall des „Swattings“ handelt. Beim „Swatting“ wird durch gezielte Falschmeldungen ein großer Polizeieinsatz ausgelöst.
Das Kriminalkommissariat 11 der Bonner Polizei führt die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten sowie wegen des Missbrauchs von Notrufen.
Generell weist die Polizei ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei „Swatting“ nicht um einen harmlosen Streich handelt, sondern dass durch dieses Verhalten Straftatbestände erfüllt sind. Je nach Einzelfall drohen empfindliche strafrechtliche Konsequenzen. Zudem müssen die Verursacher damit rechnen, für die Kosten des Polizeieinsatzes belangt zu werden.
Quelle: Presseportal








