Polizisten stoppten einen unsicheren LKW mit gefährlicher Ladung auf der Autobahn. Der Einsatz dauert an, um die Gefahr zu beseitigen.
Polizeieinsatz: Gefährlicher LKW gestoppt

Bielefeld (ost)
HC/ Bielefeld- BAB 2- Herford- Vlotho- Exter- Früh am Freitag, den 24.04.2026, stoppten Beamte der Autobahnpolizei nach Hinweisen von Zeugen einen Lastwagen. Aufgrund der unzureichend gesicherten gefährlichen Ladung wurde der Haltepunkt abgesperrt. Der Einsatz dauert noch an.
Autofahrer meldeten der Polizei gegen 03:40 Uhr auf der A 2 in Richtung Hannover zwischen Bielefeld und Herford einen Lastwagen, der ohne Licht fuhr und mit Warnblinklicht unterwegs war. Ein Streifenwagen der Autobahnpolizei Herford konnte den beschriebenen LKW identifizieren, ihn an der Ausfahrt Vlotho-West von der Autobahn lotsen und an der Kreuzung Detmolder Straße Ecke Steinbrinkstraße stoppen. Die Polizisten stellten bei der Überprüfung fest, dass der Sattelzug des 52-jährigen Weißrussen mit Natriumfluorid beladen war. Es fehlte ein Warnschild und die hinteren Lichter funktionierten nicht, weshalb der Fahrer mit Blinklicht unterwegs war.
Eines der geladenen Fässer war zudem nicht ordnungsgemäß gesichert. Die Palette, auf der sich das Fass befand, war bereits beschädigt und das Fass war verbeult. Offensichtlich war die Palette mit dem Fass während der Fahrt umgefallen. Aufgrund der gefährlichen Ladung wurde ein großer Bereich um den Lastwagen herum abgesperrt und die Feuerwehr hinzugezogen. Die Polizei Bielefeld erhielt Unterstützung von Kräften der Polizei Herford. Die Feuerwehr inspizierte das betroffene Fass. Es wird in ein Bergungsfass umgepackt, um ein Austreten gefährlicher Stoffe zu verhindern. Der Verlader muss dann für den sicheren Abtransport des Fasses sorgen. Eine Weiterfahrt mit dem nicht betriebsbereiten Lastwagen wurde untersagt. Die Feuerwehr dekontaminierte einen Polizisten und den Fahrer.
Durch den Verkehrsdienst der Polizei Bielefeld werden nach Abschluss der Feuerwehrmaßnahmen die Daten des Lastwagens ausgelesen. Bisher wurden mindestens vier Verstöße gegen die Gefahrgutverordnung festgestellt. Ob weitere Verstöße aufgrund der Datenauslesung hinzukommen, ist derzeit unklar.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden betrafen 13.559 Fälle, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. In innerorts gelegenen Bereichen ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Todesopfer, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








