Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Polizeieinsatz in Dortmund-Lindenhorst

Polizisten nehmen Täter nach Bedrohung mit Schusswaffe fest. Ein maskierter Mann schoss gezielt auf eine Frau vor einem Café, wurde später festgenommen und eine PTB-Waffe sichergestellt.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Fortlaufende Nummer: 0675

Am Freitag (14. August 2026) ereignete sich kurz nach Mitternacht ein Vorfall vor einem Café in der Evinger Straße, der einen Polizeieinsatz erforderte. Im weiteren Verlauf feuerte ein Mann mit einer Pistole auf eine Person.

Ersten Informationen zufolge betrat ein vermummter Mann gegen 00:05 Uhr den Außenbereich des Cafés, wo mehrere Personen an einem Tisch saßen. Der Vermummte suchte gezielt eine Frau auf, die dort saß, und eröffnete dann das Feuer in ihre Richtung.

Der Verdächtige flüchtete daraufhin in südlicher Richtung. Die Einsatzkräfte nahmen ihn nach einer kurzen Fahndung vor der nahegelegenen Unfallklinik Nord vorläufig fest. Es handelt sich um einen 16-jährigen Dortmunder. Bei ihm wurde die Waffe gefunden und sichergestellt, ebenso wie sein Mobiltelefon.

Nach aktuellen Erkenntnissen handelte es sich bei der Waffe um eine Schreckschusswaffe (PTB-Waffe).

Auf der Polizeiwache wurde bei dem 16-jährigen eine erkennungsdienstliche Behandlung durchgeführt. Da die Voraussetzungen für Untersuchungshaft nicht gegeben waren, wurde der Jugendliche nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen dem Jugendamt übergeben.

Ersten Untersuchungen zufolge gab es in der Vergangenheit Auseinandersetzungen zwischen dem Verdächtigen und der Frau aus Dortmund. Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt.

Ein Strafverfahren wegen Bedrohung mit Schusswaffe, versuchter gefährlicher Körperverletzung und Verstoß gegen das Waffengesetz wurde eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige und 75 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 registrierte Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen eine hohe Kriminalitätsrate aufweist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24