Durchsuchungsmaßnahmen nach versuchtem Tötungsdelikt. Einsatzkräfte durchsuchten Objekte in Gelsenkirchen, Ursächlich für den Einsatz war ein Tötungsdelikt im Stadtteil Feldmark.
Polizeieinsatz in Gelsenkirchen

Gelsenkirchen (ost)
Früh am Mittwoch, den 19. August 2026, führten die Einsatzkräfte der Kriminalpolizei Gelsenkirchen Durchsuchungen in verschiedenen Objekten in Gelsenkirchen durch. Die Aktionen wurden gleichzeitig mit der Bereitschaftspolizei und Spezialeinheiten durchgeführt. Der Grund für den Polizeieinsatz ist ein versuchtes Tötungsdelikt, das am 2. August 2026 im Gelsenkirchener Stadtteil Feldmark stattfand (weitere Informationen unter: https://gelsenkirchen.polizei.nrw/presse/gemeinsame-pressemitteilung-der-staatsanwaltschaft-essen-und-der-polizei-gelsenkirchen-versuchtes-toetungsdelikt-in-der-feldmark).
Im Zuge der eingerichteten Mordkommission stellte die Staatsanwaltschaft Essen Durchsuchungsbeschlüsse für vier Gebäude beim zuständigen Amtsgericht Essen, die entsprechend genehmigt wurden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 im Jahr 2022 auf 443 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Darunter waren 458 männliche Verdächtige, 60 weibliche Verdächtige und 206 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der männlichen Verdächtigen auf 596, die Anzahl der weiblichen Verdächtigen auf 75 und die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








